FPÖ – Schnedlitz: Martin Ho muss als Integrationsbotschafter zurücktreten

Wien (OTS) - Hunderte „Integrationsbotschafter“ hat Bundeskanzler Sebastian Kurz noch in seiner Zeit als Integrations-Staatssekretär nominiert, um im Rahmen von Seminaren und Schulbesuchen Kinder, Jugendliche und Erwachsene für das Thema Integration zu sensibilisieren und anhand ihrer eigenen Geschichte aufzuzeigen, dass Integration und ein friedvolles Zusammenleben gelingen kann. Darunter waren auch so namhafte Prominente wie Schwimm-As Mirna Jukic, Fußballprofi Valentino Lazaro, Box-Legende Biko Botowamungo oder Moderatorin Arabella Kiesbauer – und auch der nun einer größeren Öffentlichkeit bekannte Martin Ho ließ sich von seinem „Buddy“ Sebastian Kurz überzeugen, als Integrationsbotschafter aktiv zu werden.

„Wenn ein Integrationsbotschafter sein Lokal für eine Drogen-Corona-Party zur Verfügung stellt, dann ist das keine gute Vorbildwirkung. Martin Ho ist auch Inhaber der Party-Location „Pratersauna“. Dort hätte am 17. April ein Event mit dem Titel „Heroin Kids“ stattfinden sollen – auch das ist wohl nicht mit der Funktion eines Integrationsbotschafters vereinbar“, stellt FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz klar.

„Offenbar genügt eine enge Freundschaft zum ÖVP-Frontmann Sebastian Kurz, um eine solche Botschafter-Rolle zu bekommen. Wer Drogen glorifiziert und sein Lokal für eine Drogenparty zur Verfügung stellt, der vertritt Werte, die keine Vorbildwirkung für andere in Sachen Integration haben“, so Schnedlitz, der vom Bundeskanzler sowie von Integrations-Staatssekretärin Susanne Raab fordert, Martin Ho sofort als Integrationsbotschafter abzusetzen.

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