THEATER AN DER WIEN: VOR ABENDROT - Die Saison 2020/21

Das Opernhaus der Stadt Wien präsentiert in seiner fünfzehnten Saison 13 Premieren, davon 11 Neuproduktionen

Wien (OTS) - Das Opernhaus der Stadt Wien startet mit der Spielzeit 2020/21 in seine fünfzehnte Saison. Insgesamt stehen 13 Premieren, davon 11 Neuproduktionen, mit Opern von Cavalli, Vivaldi, Mozart, Rossini, Donizetti, Wagner, Massenet, Leoncavallo, Gershwin, Prokofjew und einem Ballett von John Neumeier sowie die Wiederaufnahmen der Erfolgsproduktionen Platée (Rameau) und Saul (Händel) im Zentrum des Spielplans. Mit acht konzertanten Opernaufführungen von Porpora über Händel bis Haydn, zwei halbszenischen Sonderprojekten und einem Kabarett in der „Hölle“ wird das Programm ergänzt.

„Artist in residence“ ist einer der kraftvollsten Sänger-Darsteller und wandelbarsten Liedinterpreten unserer Zeit: Der österreichische Bariton Florian Boesch, der in zwei szenischen Produktionen und mit ebenso vielen Konzertprojekten zu erleben sein wird.

VBW-Geschäftsführer Dr. Franz Patay:

„Für die Spielzeit 20/21 ist Intendant Roland Geyer wieder ein dramaturgisch spannendes Saisonprogramm für die Sparte Oper der Vereinigten Bühnen Wien im Theater an der Wien gelungen. Unser Publikum erwarten nicht nur 13 erstklassige und starbesetzte Premieren - davon sogar 11 Neuproduktionen -, auch die jungen Sängerinnen und Sänger der fünften Generation unseres Jungen Ensembles (JET) werden ihr Können unter Beweis stellen. Ein bereits traditionelles Highlight stellen die Kinder- und Jugendopern unserer Musiktheatervermittlung dar. Ich wünsche mir, dass dieses vielfältige Programm von Alter bis Zeitgenössischer Musik unsere Besucherinnen und Besucher begeistern wird.“

Theater an der Wien-Intendant Roland Geyer:

„Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, die Neuproduktion von Sergei Prokofjews ‚Der feurige Engel‘ in einer Inszenierung von Andrea Breth mit einem SängerInnenensemble der Extraklasse u. a. mit Ausrine Stundyte und Bo Skovhus in den neuen Spielplan 20/21 zu integrieren. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir im März die Proben zur geplanten Premiere im April leider abbrechen, das neue Premierendatum ist am 17. März 2021.“

Im Fokus der Saison 20/21 stehen 11 hochkarätig besetzte Neuproduktionen

Am 16. September wird mit der außergewöhnlichen Opernrarität Zazà von Ruggero Leoncavallo die neue Saison eröffnet. Christof Loy inszeniert, die anspruchsvolle Titelpartie wird von der russischen Sopranistin Svetlana Aksenova verkörpert.

In der zweiten Spielstätte des Theater an der Wien, der Kammeroper, steht zur Saisoneröffnung am 26. September das originelle Pasticcio Bajazet von Antonio Vivaldi auf dem Premieren-Spielplan. Im Rahmen dieser Neuproduktion stellt sich die fünfte Generation des Jungen Ensembles des Theater an der Wien dem Wiener Opernpublikum vor. Die weiteren Premieren in der Kammeroper sind die Oper Giasone von Francesco Cavalli am 29. November und Rossinis Meisterwerk Il barbiere di Siviglia am 5. März 2021.

Mit der Premiere von Porgy and Bess gelangt erstmals die berühmteste amerikanische Oper von George Gershwin am 14. Oktober im Theater an der Wien zur Aufführung. Sowohl Solisten- als auch Chorpartien (Cape Town Opera Chorus) werden von einem exzellenten internationalen Cast übernommen.

Le Nozze di Figaro – Das Meisterwerk von Wolfgang Amadeus Mozart erfährt am 12. November ein mit Spannung erwartetes Haus-Debüt von Alfred Dorfer als Opernregisseur. Das hochkarätige SängerInnenensemble wird von Florian Boesch als Graf Almaviva angeführt. Unter der musikalischen Leitung von Stefan Gottfried musiziert der Concentus Musicus Wien. Regiemeister Peter Konwitschny kehrt für die Neuproduktion von Jules Massenets Thaïs am 19. Jänner 2021 an das Theater an der Wien zurück, in der anspruchsvollen Titelpartie: Nicole Chevalier.

Eine Neuentdeckung unternimmt am 16. Februar 2021 die Dirigentin Oksana Lyniv mit Donizettis Belisario, der von Roberto Frontali in der Titelpartie interpretiert wird.

Die langjährige Zusammenarbeit mit dem Hamburg Ballett findet in der Ballett-Choreographie An die Freudevon John Neumeier eine Fortsetzung, deren österreichische Erstaufführung am 5. Mai 2021 stattfindet. Das Tristan Experiment bildet das Saisonfinale am 26. Mai 2021: Eine mit Spannung erwartete Kammerfassung von Richard Wagners bahnbrechendem Werk. Entwickelt wurde das Tristan Experiment vom Dirigenten Hartmut Keil und dem Bass Günther Groissböck, der nicht nur als Regisseur debütieren, sondern auch den König Marke singen wird.

Wiederaufnahmen von zwei Erfolgsproduktionen

Mit Robert Carsens umjubelter Inszenierung von Rameaus Platée aus dem Jahr 2014 nimmt das Theater an der Wien eine der erfolgreichsten Produktionen der Ära Roland Geyer mit Premiere am 14. Dezember 2020 wieder auf. „Artist in residence“ Florian Boesch übernimmt wie auch schon 2018 in der hoch akklamierten szenischen Deutung von Georg Friedrich Händels Oratorium Saul von Regisseur Claus Guth den Titelhelden in der Premiere am 16. April 2021.

Mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, den Wiener Symphonikern, dem Concentus Musicus Wien sowie dem Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner) stehen wieder erstklassige Klangkörper zur Verfügung, die im Rahmen mehrjähriger Verträge mit dem Theater an der Wien zusammenarbeiten. In der Kammeroper wird in bewährter Weise die Kooperation mit dem Bach Consort Wien und dem Wiener KammerOrchester weitergeführt.

Der Abonnement-Verkauf startet am 5. Mai 2020 und Abonnements können auch direkt auf der Website www.theater-wien.at gebucht oder verlängert werden. Die Tageskasse im Theater an der Wien ist ab 6. Mai 2020 geöffnet. Aufgrund der aktuellen Situation gibt es eingeschränkten Öffnungszeiten im Mai 2020: Von 6. bis 9. Mai 2020 in der Zeit von 11:00 bis 16:00 Uhr. Ab 11. Mai 2020 immer Dienstag und Donnerstag von 11.00 bis 16.00 Uhr.

Website: www.theater-wien.at

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