FSG-Jugend zum 1. Mai: Lehrstellen statt Leerstellen – her mit dem Corona-Not-Ausbildungsfonds

Bundesregierung muss endlich handeln um einer Ausbildungskatastrophe vorzubeugen

Wien (OTS) - „Die Auswirkungen der Corona-Krise werden im Herbst vor allem die Jungen mit voller Wucht treffen“, warnt Josef Rehberger, Jugendvorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB, vor einem massiven Wegfall vor Lehrstellen. Mit dem von der Österreichischen Gewerkschaftsjugend geforderten Maßnahmenpaket könnte man vorausschauend einer Ausbildungskatastrophe vorbeugen, und junge Menschen davor bewahren, in die Arbeitslosigkeit zu schlittern. Die Bundesregierung ist nun gefordert rasch zu handeln.++++

„Bei der Menge an Geld und Hilfspaketen, die gerade eingesetzt werden, darf die Jugend nicht durch die Finger schauen. Die heutigen Lehrlinge sind die Fachkräfte von morgen. Dafür braucht es jetzt sinnvolle Investitionen“, so Rehberger. „Koste es was es wolle, muss auch für die Jugend gelten. Die Lehrlinge dürfen in dieser Krise nicht die Verlierer sein.“

Die FSG-Jugend fordert weiterhin einen Corona-Not-Ausbildungsfonds und ein Corona-Maßnahmenpaket gegen Jugendarbeitslosigkeit:

+ Aufstockung der Ausbildungsplätze im staatlichen und staatsnahen Bereich

+ Schaffung eines Corona-Not-Ausbildungsfonds, dotiert mit 140 Millionen Euro zur Unterstützung von Betrieben, die trotz coronabedingten wirtschaftlichen Schwierigkeiten Lehrlinge ausbilden wollen

+ Erhöhung der Finanzmittel für die überbetriebliche Lehrausbildung und Aufstockung der überbetrieblichen Lehrstellen

+ Anreize für große Ausbildungsbetriebe über Bedarf auszubilden

+ Reform des Bestbieterprinzips für staatliche Ausschreibungen mit stärkerem Augenmerk auf die Lehrausbildung

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