Notfunkübung “Hedy Lamarr” am 1. Mai 2020

Kein Lockdown beim Funkbetrieb

Wiener Neustadt (OTS) - Die Funkamateurinnen und Funkamateure Österreichs veranstalten am 1. Mai gemeinsam mit A1 und dem ORF ihre jährliche, österreichweite Notfunkübung auf dem 80m- und 40m-Band.

Die großangelegte Notfunkübung würdigt in diesem Jahr Hedy Lamarr, die österreichische Erfinderin und Schauspielerin. Sie entwickelte 1942 eine patentierte Funkfernsteuerung für Torpedos. Diese war durch selbsttätig wechselnde Frequenzen schwer anzupeilen und weitgehend störungssicher.

Die Übungsannahme für die Notfunkübung 2020 lautet: Aus unbekannter Ursache besteht ein Blackout (flächendeckende Unterbrechung der Stromversorgung) mit völligem Ausfall der üblichen Kommunikationstechnologien (drahtgebunden, LWL, Internet, Telefon, Handy, TETRA und Satellit sind nicht funktionsfähig) in einer unbekannten geografischen Ausdehnung.

Bei der Notfunkübung werden zwischen den Funkamateuren kurze codierte Nachrichten übermittelt und Richtung ORF und A1 werden Statusinformationen in codierter Form im Frequenzsprungverfahren übertragen. Die codierten Statusmeldungen sind auf der ORF Teletextseite 887 im Klartext abrufbar.

Über den Österreichischen Versuchssenderverband

Der ÖVSV ist ein nicht auf Gewinn ausgerichteter, gemeinnütziger, österreichweit tätiger Verein. Er ist das österreichische Mitglied der International Amateur Radio Union (IARU), des weltweiten Verbandes aller nationalen Amateurfunkverbände. Laut Telekommunikationsgesetz (TKG) ist der Amateurfunkdienst unter anderem auch ein Dienst für die Durchführung von Not- und Katastrophenfunkverkehr.

Rückfragen & Kontakt:

Dipl.-Ing. Herbert Koblmiller

Notfunkreferent des Österreichischen Versuchssenderverbandes
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