• 29.04.2020, 13:35:24
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VP-Malle: „Für die Arbeitswelt von morgen müssen wir heute die Ärmel hochkrempeln!“

VP-Clubobmann Markus Malle mahnt raschen Breitband-Ausbau als Basis für Telearbeit ein: „Änderung der Förderkulisse von 30 auf mindestens 100 Mbit pro Sekunde nötig!“

Utl.: VP-Clubobmann Markus Malle mahnt raschen Breitband-Ausbau als
Basis für Telearbeit ein: „Änderung der Förderkulisse von 30
auf mindestens 100 Mbit pro Sekunde nötig!“ =

Klagenfurt (OTS) - „Die Corona-Krise hat uns einen eindeutigen
Hinweis darauf gegeben, wie die Arbeitswelt der Zukunft aussehen
wird“, sagt ÖVP-Clubobmann Markus Malle anlässlich des 1. Mai am
kommenden Freitag. „In den vergangenen Wochen war Telearbeit überall
dort, wo es möglich ist, ein Gebot der Stunde, um die Verbreitung des
Virus einzudämmen.“ Nun, da die Wirtschaft nach im Mai Schritt für
Schritt wieder hochfährt, sei es wichtig, die positiven Lehren aus
der Situation zu ziehen. „Home-Office, Video-Konferenzen und digitale
Vernetzung der Mitarbeiter wird auch weiterhin die Arbeitsweise in
vielen Unternehmen prägen“, ist Malle zum „Tag der Arbeit“ überzeugt.
„Das fördert Flexibilität, Effizienz und schont auch die Umwelt.“
Außerdem schaffe schnelles Internet auch neue Chancen im Kampf gegen
die Abwanderung aus den Regionen.

„Dafür müssen wir so rasch wie möglich die technischen
Voraussetzungen schaffen“, fordert Malle. „Ein flächendeckender
Ausbau von Breitband, also schnellem Internet, ist die wichtigste
Grundlage.“ Gerade viele Video-Konferenzen hätten in den vergangenen
Wochen klar gezeigt, wie rasch der Datenfluss an seine Grenzen kommt.
„Ausfälle von Bild oder Ton und sogar Abbrüche von Gesprächen stehen
vielerorts an der Tagesordnung“, weiß Malle von unzähligen Gesprächen
mit Unternehmern und Arbeitnehmern. „Dass es in 59 Kärntner Gemeinden
bisher lediglich eine Planung aber keine Umsetzung gibt, darf uns
nicht zufriedenstellen.“

Malle mahnt deshalb für eine flächendeckende Breitband-Versorgung
eine zeitgemäße Förderkulisse ein. „Wir brauchen im Bund schnellst
möglich einen Beschluss für eine neue Förderkulisse, die die
Förderbedingung von derzeit 30 auf mindestens 100 Mbit pro Sekunde
anhebt“, sagt Malle. Denn: „Unternehmer und Arbeitnehmer brauchen
flüssige Übertragungen von Bild und Ton statt einer stockenden
Dia-Show.“ Mit der neuen Förderkulisse könne die Breitband-Initiative
Kärnten überall im Land tätig werden. „Und das hat dann auch umgehend
zu geschehen“, fordert Malle. Nach dem Beschluss in Wien müsse
Kärnten die Gunst der Stunde nutzen. „Das Land soll die finanziellen
Mittel bereitstellen und den flächendeckenden Ausbau des Breitbandes
raschest möglich durchziehen“, so Malle. „Denn mit dieser Investition
in den Arbeits- und Wirtschaftsstandort der Zukunft, sichert Kärnten
auch Beschäftigung im Wirtschaftsstandort der Gegenwart.“

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