GPA-djp erteilt Sonntagsöffnung im Handel klare Absage

Zentrales Problem ist Kaufkraft der Bevölkerung

Wien (OTS) - „Eine Öffnung der Geschäfte an Sonntagen würde keines der Probleme des österreichischen Handles in der aktuellen Krisensituation lösen. Bestenfalls kommt es zu einer Umsatzverschiebung aber sicher nicht zu einem größeren Gesamtumsatz. Obendrein ist es unverschämt, für Beschäftigtengruppe, die in den letzten Wochen Unglaubliches für die Gesellschaft geleistet hat, die Arbeitsbedingungen verschlechtern zu wollen“, erteilt die Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Barbara Teiber den Wünschen einiger Einkaufszentrenbetreiber eine klare Absage.++++

„Wenn Umfragen zeigen, dass 43 Prozent der Haushalte durch die aktuelle Krise weniger Einkommen zur Verfügung haben, dann kommt drastisch zum Ausdruck, wo man ansetzen muss. Die Menschen brauchen gesicherte Einkommen, um wieder zu konsumieren. Eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent des Nettoeinkommens wäre dafür ein wesentlicher Beitrag und würde insbesondere dem Handel zu Gute kommen“, ergänzt der Vorsitzende des GPA-djp Wirtschaftsbereiches Handel Martin Müllauer.

„Da aktuell der Tourismus ausbleibt, wäre es vielmehr sinnvoll zu überlegen, bestehende Sonntagsregelungen in Tourismusgebieten auszusetzen. Für die Regelung in Wien vertrauen wir insbesondere auf den Wiener Bürgermeister, dass er nicht auf vereinzelte Zurufe reagiert“, schließt Teiber.

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