ÖGB-Reischl: „Risikogruppen-Schutzschirm auch für pflegende Angehörige aufspannen“

Auch jene, die sich um chronisch kranke Kinder kümmern, müssen geschützt sein

Wien (OTS) - Viel wird dieser Tage von Schutz vor dem Coronavirus gesprochen. Doch wer schützt eigentlich kranke Kinder und ihre pflegenden Angehörigen? „Denken Sie an ein krebskrankes Kind, dass seine Eltern braucht, diese aber gleichzeitig fürchten müssen, ihr Kind anzustecken, weil sie regelmäßig „draußen“ arbeiten gehen“, schildert Ingrid Reischl, Leitende Sekretärin im ÖGB.

„Einmalige Chance nicht verspielen“
Wie auch bei der Risikogruppe muss gelten: Schutz am Arbeitsplatz oder Home Office. Sollte dies nicht möglich sein, dann eine Freistellung. „Berücksichtigt die Eltern, damit sie sich um die Verletzlichsten in unserer Gesellschaft kümmern können“, appelliert sie in Richtung Nationalrat. Denn schon am kommenden Dienstag gibt es eine Gelegenheit, einen Abänderungsantrag einzubringen: „Diese einmalige Chance darf nicht verspielt werden“, unterstreicht Reischl.

Risikogruppen-Schutzschirm muss groß genug sein

Zuvor einigte sich die Regierung nach Wochen der Ankündigung auf einen gemeinsamen Vorschlag zur Risikogruppen-Regelung. Reischl fordert: „Der Risikogruppen-Schutzschirm muss aber groß genug sein, um ihn auch für pflegende Angehörige aufzuspannen. Wir werden nicht müde, uns weiterhin für diese Menschen einzusetzen“.

Das vollständige Interview mit Ingrid Reischl ist auf oegb.at zu finden.


Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Gewerkschaftsbund
Mag. Toumaj Faragheh
Tel.: +43 664 614 518 0
toumaj.faragheh@oegb.at

www.oegb.at
www.facebook.at/oegb.at
www.twitter.com/oegb_at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0003