TV-Premiere für ORF-III-Dokuvierteiler „Heinz Fischer: Über Österreich“ – Staffel vier von Georg Rihas filmischer Landvermessung

Sendetermin: 30. April und 1. Mai, jeweils ab 20.15 Uhr in Doppelfolgen

Wien (OTS) - Heinz Fischer kennt Österreich nicht nur politisch – als bekennender Naturfreund hat er viele Regionen der Alpenrepublik auch selbst durchwandert und ist mit Land und Leuten bestens vertraut. Anlässlich des 75. Jubiläums der Zweiten Republik (Details zum ORF-Programmschwerpunkt unter presse.ORF.at) begibt sich das ehemalige Staatsoberhaupt am Donnerstag, dem 30. April, und am Freitag, dem 1. Mai 2020, jeweils ab 20.15 Uhr in Doppelfolgen, auf einen Rundflug „Über Österreich“. Die bereits vierte Staffel der gleichnamigen filmischen Landvermessung setzte Bildmagier Georg Riha wieder eindrucksvoll in Szene. Die Reise führt von West nach Ost und vom Süden in den Norden – quer durch alle Bundesländer: Vom Bodensee in Vorarlberg geht es zum Neusiedler See ins Burgenland, von Mörbisch aus startet der Rundflug zur wildromantischen Burg Rappottenstein nach Niederösterreich. Nach einem Abstecher in Weißenkirchen in der Wachau führt die Reise über das nächtliche Wien. Im Süden steht die steirische Stadtgemeinde Bad Radkersburg auf dem Routenplan, bevor es ins prachtvolle Rosental nach Kärnten geht. Im Norden besucht Heinz Fischer schließlich den Pöstlingberg am Ortsrand von Linz, den malerischen Jägersee im Kleinarltal und die Gletscher des Dachsteins.

Altbundespräsident Fischer: „Österreich aus der Perspektive eines Adlers“

„Diese Idee, Österreich auf intelligente Weise, mit wunderbarem Text, spezieller Musik und hervorragender Kamera aus der Perspektive eines Adlers zu zeigen, das habe ich unterstützenswert gefunden“ sagt Altbundespräsident Dr. Heinz Fischer über sein jüngstes Filmabenteuer. „Und ich muss selbst sagen: Ich habe mir immer wieder auch beim Ansehen des Filmes gedacht, es ist ein großer Unterschied, ob man eine Stadt, oder eine Region, oder eine Aulandschaft vom Boden aus sieht – wie das normalerweise bei uns Menschen der Fall ist – oder aus einer ganz spezifischen Vogelperspektive, nämlich liebevoll und entschleunigt, wie es in diesem Film geschehen ist“, so Fischer.

ORF-III-Programmgeschäftsführer Schöber: „Auftakt für umfassenden ORF-III-Schwerpunkt zu den Republiks- und Staatsvertragsjubiläen“

„Die vierte Staffel ‚Über Österreich‘ ist ein weiterer Meilenstein im dokumentarischen Schaffen von Filmemacher Georg Riha und bildet gleichzeitig den Auftakt unseres mehrwöchigen ORF-III-Schwerpunkts rund um 75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg und Gründung der Zweiten Republik, sowie 65 Jahre Staatsvertrag. Es freut mich, dass wir mit Altbundespräsident Heinz Fischer einen Protagonisten gewinnen konnten, der die Geschichte unseres Landes nicht nur selbst maßgeblich mitgestaltete und prägte, sondern der als bekennender Naturfreund auch genau der richtige ist, um den Österreicherinnen und Österreichern die Schönheit unseres Landes aus der Vogelperspektive zu zeigen“, sagt ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber.

Filmemacher Riha: „Ein Österreich-Bild frei von Volkstümelei“

„Mein Projekt ‚Über Österreich‘, mit der bereits vierten Erkundung, ist inzwischen zum größten Projekt meines Lebens geworden“, erklärt Filmemacher Georg Riha. „Es soll dem Publikum den uralten Traum vom Fliegen erfüllen und in einem poetischen, atemberaubenden Bilderrausch die Vielfalt und Einzigartigkeit von Österreich aus der Vogelperspektive zeigen. Ein etwas anderes ‚Österreich-Bild‘, das von Schönheit, Vielfalt, Einzigartigkeit, Magie, aber auch von Verletzlichkeit getragen ist.“

Details zu den einzelnen Folgen von „Heinz Fischer: Über Österreich“

Donnerstag, 30. April

In der Auftaktfolge (20.15 Uhr) des neuen „Über Österreich“-Vierteilers begibt sich Heinz Fischer in den westlichsten Teil von Österreich und zeigt, wie der Rhein im Morgenlicht in den Bodensee fließt. Er besucht außerdem u. a. die bekannte Wallfahrtskirche Basilika Rankweil sowie den gewaltigen Felsabbruch der Kanisfluh. Dazu erzählt der passionierte Bergwanderer von seiner persönlichen Tour zum Piz Buin, aber auch Interessantes über den Ort Kufstein.

In der zweiten Folge (21.05 Uhr) geht es in den Osten – in die Bundeshauptstadt Wien, nach Niederösterreich und ins nördliche Burgenland. So kann man u. a. Mörbisch und den Neusiedler See, die wildromantische Burg Rappottenstein, Weißenkirchen in der Wachau und den Wiener Wurstelprater bei Nacht sehen. Dazu verrät Heinz Fischer seinen persönlichen Bezug zur Hohen Wand, erzählt von seinen Wanderungen durch das Höllental und als ehemaliges Staatsoberhaupt natürlich von der Hofburg in Wien.

Freitag, 1. Mai

Teil drei (20.15 Uhr) besucht den Süden und erkundet Bad Radkersburg an der slowenischen Grenze, das prachtvolle Rosental mit Drau und Klagenfurter Becken, die Saualpe umgeben vom Wolkenmeer oder das eindrucksvolle Museum Liaunig in Neuhaus. Dazu erzählt Heinz Fischer von seiner persönlichen Verbindung zu den Stiften Admont und Seckau sowie seinen Wanderungen in den Nockbergen.

In der finalen Folge (21.05 Uhr) geht es in den Norden Österreichs. Filmemacher Georg Riha erkundet u. a. die naturbelassenen Auen des Inn bei Braunau, den Pöstlingberg am Ortsrand von Linz sowie den malerischen Jägersee im Kleinarltal und unternimmt eine Panoramafahrt über die Gletscher des Dachsteins. Dazu berichtet Heinz Fischer von seinem persönlichen Bezug zur Stadt Steyr, seinen Urlauben am Grundlsee und seinen persönlichen Bergsteig-Erinnerungen zum Matrashaus im Steinernen Meer.

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