FPÖ-Hermann: „Szenen wie 2015 dürfen sich keinesfalls wiederholen!“

Gruppe vermeintlicher Asylanten in Feldkirchen bei Graz sorgt für Aufregung; Freiheitliche bringen Anfragen zu neuerlichen Asylantenströmen ein – auch Polizeieinsätze werden Thema.

Graz (OTS) - Seit Wochen sorgen neuerliche Asylbewegungen in der Steiermark für Verunsicherung in der Bevölkerung. Von Seiten des Innenministeriums und des Sozialressorts des Landes werden ohne Wissen der zuständigen Bürgermeister die Wiedereröffnung von Asylunterkünften sowie Flüchtlingsbewegungen medial heruntergespielt. „Diese Vorgangsweise war und ist unglaublich und zeigt, wie schnell sich Zustände wie 2015 wiederholen können“, so der freiheitliche Bezirksparteiobmann von Graz-Umgebung LAbg. Stefan Hermann. „Unlängst wurden auch wieder Asylantengruppen in meiner Heimatgemeinde Feldkirchen bei Graz im Rahmen eines Polizeieinsatzes beobachtet. Wir waren im Chaosjahr 2015 mit der Einrichtung eines großen Transitquartiers besonders betroffen. Es scheint, als würde die derzeitige Ausnahmesituation rund um das Coronavirus dazu genutzt, neue Asylwerber durch die Hintertüre ins Land zu schleusen“, so Hermann weiter. Er kündigt eine Anfrage an SPÖ-Asyllandesrätin Doris Kampus an, um die Ströme der letzten Wochen genauer zu hinterfragen. „Wir möchten von Landesrätin Kampus wissen, woher diese Personen kommen und welche Quartiere wiederbelebt werden sollen. Auf Bundesebene wird der steirische Nationalratsabgeordnete Hannes Amesbauer eine gesonderte Anfrage an das Innenministerium richten, um diesen Polizeieinsatz näher zu beleuchten“, so Hermann abschließend.


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Bild_1: Die Asylantengruppe im Rahmen der Polizeikontrolle / © Facebook


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