bOJA: Armutsbetroffene junge Menschen brauchen besonderen Schutz

Nachbesserungen bei den Richtlinien für den Familienhärtefonds wünschenswert

  • In diesem Sinne freuen wir uns auch über den Corona-Familienhärtefonds
    Thomas Dietrich, bOJA-Vorsitzender
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  • Aber wir wünschen uns Nachbesserungen: Für Familien, in denen Mindestsicherung/Sozialhilfe bezogen wird, für Eltern, die lediglich geringfügig beschäftigt waren und diese Beschäftigung in der Krise verloren haben und für Alleinerziehende, wenn der getrenntlebende Elternteil den Job verloren hat und deshalb weniger Alimente zahlen kann
    Thomas Dietrich, bOJA-Vorsitzender
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  • Offene Jugendarbeit weiß um die Sorgen und Nöte von bildungs- und sozial benachteiligten jungen Menschen und leistet eine wesentlichen Beitrag zu ihrer gesellschaftlichen Integration und Teilhabe
    Daniela Kern-Stoiber, bOJA-Geschäftsführerin
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  • Diese jungen Menschen brauchen unseren besonderen Schutz, damit sich ihre Benachteiligung in der Krise nicht noch verschärft
    Thomas Dietrich, bOJA-Vorsitzender
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Wien (OTS) - bOJA, das bundesweite Netzwerk Offene Jugendarbeit begrüßt grundsätzlich alle Maßnahmen der Bundesregierung, armutsbetroffene Familien mit Kindern zu unterstützen. „In diesem Sinne freuen wir uns auch über den Corona-Familienhärtefonds“, sagt Thomas Dietrich, bOJA-Vorsitzender. „Aber wir wünschen uns Nachbesserungen: Für Familien, in denen Mindestsicherung/Sozialhilfe bezogen wird, für Eltern, die lediglich geringfügig beschäftigt waren und diese Beschäftigung in der Krise verloren haben und für Alleinerziehende, wenn der getrenntlebende Elternteil den Job verloren hat und deshalb weniger Alimente zahlen kann“, so Dietrich weiter.

In den 650 Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit werden Jugendliche unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden gefördert – frei von Konsumzwängen und kommerziellen Zielen.

„Offene Jugendarbeit weiß um die Sorgen und Nöte von bildungs- und sozial benachteiligten jungen Menschen und leistet eine wesentlichen Beitrag zu ihrer gesellschaftlichen Integration und Teilhabe“, sagt Daniela Kern-Stoiber, bOJA-Geschäftsführerin.

„Diese jungen Menschen brauchen unseren besonderen Schutz, damit sich ihre Benachteiligung in der Krise nicht noch verschärft“, bekräftigt Dietrich.

bOJA unterstützt deshalb die Vorschläge der Österreichischen Armutskonferenz nach einem funktionierenden Schutzschirm für armutsbetroffene Kinder und Jugendliche.

Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Stephanie Deimel, MA
Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit
Tel: +43 (0) 660-5768237
stephanie.deimel@boja.at
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