• 21.04.2020, 15:12:58
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  • OTS0170

LR Rauch: „Gemeinsame Absichtserklärung für S-Bahn Liechtenstein– Danke an alle Beteiligten!“

Fürstentum Liechtenstein, Republik Österreich und ÖBB geben abschließende Absichtserklärung ab

Utl.: Fürstentum Liechtenstein, Republik Österreich und ÖBB geben
abschließende Absichtserklärung ab =

Bregenz/Wien/Vaduz (OTS) - Zum Projekt S-Bahn Liechtenstein gibt
es positive Nachrichten aus Wien und Vaduz. In den letzten Monaten
wurden die Verhandlungen zur Finanzierung zwischen dem Fürstentum
Liechtenstein und der Republik Österreich intensiv geführt und nun zu
einem erfolgreichen Abschluss gebracht. „Es freut mich sehr, dass nun
die S-Bahn Liechtenstein unter Bundesministerin Leonore Gewessler
Realität wird“, sagt Umwelt- und Mobilitätslandesrat Johannes Rauch.
„Ganz besonderen Dank gilt auch meinem Regierungskollegen auf
Liechtensteiner Seite Verkehrsminister Daniel Risch. Die S-Bahn
Liechtenstein ist ein wichtiges Zeichen für eine klimafreundliche
Mobilitätswende und ein sehr wichtiges Infrastrukturvorhaben für die
Region.“

Das Infrastrukturprojekt S-Bahn Liechtenstein spielt für die
Verbesserung des grenzüberschreitenden Öffentlichen Verkehrs zwischen
Vorarlberg, Liechtenstein und der Schweiz eine zentrale Rolle.
Kernstück des Projektes ist der zweigleisige Ausbau zwischen Tisis
und Nendeln, der die Voraussetzungen für einen Halbstunden-Takt auf
der S-Bahn schafft. Der umfassende Ausbau des Taktangebotes auf „der
Liechtensteiner-S-Bahnlinie“, in Feldkirch und Buchs gut vernetzt mit
der Vorarlberger und St. Galler S-Bahn, ermöglicht ein gut
abgestimmtes Gesamtsystem mit Bus und Bahn, von dem die gesamte
Region profitiert.

Für Landesrat Rauch ist der Bahnverkehr das Mobilitätsrückgrat im
Vierländereck und das S-Bahn-Projekt somit ein wichtiges
Infrastrukturvorhaben. „Bereits bei meinem ersten Treffen mit dem
damaligen Infrastrukturminister Alois Stöger habe ich auf die große
Bedeutung des S-Bahn Projekts für unsere Region hingewiesen“,
erinnert sich Rauch. Hartnäckig blieb er auch bei den darauffolgenden
Infrastruktur-MinisterInnen: Nach Stöger kam Gerald Klug, dann Jörg
Leichtfried, dann Norbert Hofer gefolgt von Valerie Hackl und Andreas
Reichhardt. Auch beim Antrittsbesuch bei der gegenwärtigen Ministerin
Leonore Gewessler setzte Landesrat Rauch die S-Bahn Liechtenstein als
wichtiges Infrastrukturvorhaben für Vorarlberg auf die Tagesordnung.

Dass das Rezept „Angebot schafft Nachfrage“ funktioniert, zeigt in
Vorarlberg die Entwicklung von Fahrgastzahlen, die mit dem
sukzessiven Angebotsausbau im ÖV in den letzten zehn Jahren
verdoppelt werden konnte. Das Projekt S-Bahn Liechtenstein stellt nun
eine wesentliche Investition in die Zukunft der Region und in Zeiten
von Corona auch eine wichtige Entscheidung für die klimafreundliche
Ankurblung der Konjunktur dar. „Die Umsetzung der S-Bahn
Liechtenstein sorgt nicht nur für ein klimaschonendes
Mobilitätsangebot, sondern kurbelt auch die Wirtschaft in der Region
an“, erklärt LR Rauch.

Neben den Fahrgästen selbst profitieren auch der
Wirtschaftsstandort von der besseren Anbindung, insbesondere durch
die Verringerung von Verkehrsüberlastung und der Verringerung des
Stellplatzbedarfs bei den Unternehmen von Weltrang. Das
Infrastrukturprojekt kurbelt die Konjunktur an und sichert
Arbeitsplätze in der Region. Aber auch die Wohnbevölkerung profitiert
durch eine bessere Anbindung mehrerer Feldkircher Stadtteile und
einer Entlastung von Lärm- und Schadstoffemissionen aufgrund der
erwarteten Verlagerung von Verkehren von der Straße auf die Schiene.

Leistungsfähige Bahnverbindung für die Region – Neue Haltstelle für
LKH

Die S-Bahn Liechtenstein ist ein wichtiges Infrastrukturvorhaben
für Vorarlberg, Liechtenstein und die Schweiz. Die Region Feldkirch-
Buchs ist ein dichter Lebens- und Wirtschaftsraum mit vielen
grenzüberschreitenden Beziehungen. Dieser benötigt eine
leistungsfähige Bahnverbindung. Die S-Bahn umfasst einen
zweigleisigen Ausbau der Teilstrecke Tisis – Nendeln als
Voraussetzung für eine Taktverdichtung auf der Strecke nach
Liechtenstein. Für einen zeitgemäßen Öffentlichen Verkehr soll die
Verbesserung des Nahverkehrsangebots zwischen Feldkirch und Buchs
mittels Einführung eines Halbstundentakes mit optimalen Anschlüssen
in Feldkirch und Buchs ermöglicht werden. Daneben ist eine Aufwertung
der Bahnhaltestellen, unter anderem mit einer neuen attraktiven
Haltestelle im Bereich Tosters / Tisis-LKH, geplant. Die
modernisierte Schnellbahn könnte damit eine attraktive
Mobilitätslösung für die Grenzregion bieten – ganz ohne Stau. Auch
würde dadurch eine wichtige Querverbindung zwischen den Bahnnetzen
von Liechtenstein, Vorarlberg und St. Gallen/ Schweiz gestärkt
werden.

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