Coronavirus: AG – Mühlbauer: „Stellungnahme der FHK ist ein Schlag ins Gesicht von Studierendeninteressen“

AktionsGemeinschaft spricht sich klar gegen die Vorschläge der Fachhochschul-Rektoren zum FHStG aus.

Wien (OTS) - „Die Stellungnahme der Fachhochschulkonferenz zum Corona-FHStG-Erlass kann mit einem Satz zusammengefasst werden: Streichung von Studierendenrechten, und zwar ohne Kompromisse“, so Sebastian Mühlbauer, FH-Sprecher der AktionsGemeinschaft.

Neben einer weiteren Beschneidung der Rechte von Studienvertretungen, der Verweigerung von Prüfungseinsichten bei positiven Prüfungen und einer willkürlichen Entscheidungsgewalt der Studiengangsleitungen hinsichtlich Jahreswiederholungen und -unterbrechungen kritisiert die AktionsGemeinschaft vor allem den Vorschlag der FHK, es der alleinigen Willkür des Prüfenden zu überlassen, wie mit technischen Problemen während Online Prüfungen umgegangen werden soll.

„Ein technisches Gebrechen ist ein Formalfehler – da ist es egal, ob dies kurz vor Ende der Prüfung auftaucht oder am Anfang. Im Zweifelsfall ist die Prüfung zu annullieren und den Studierenden ein weiterer Antritt – ohne Wenn und Aber – zu gewähren!“, so Mühlbauer.

„Gerade in Krisenzeiten braucht es eine Sicherheit für Studierende, dass ihre Rechte nicht beschnitten werden und ihnen keine Nachteile im Studium erwachsen. Daher kann der Vorschlag der FHK von uns so nicht hingenommen werden!“, so Mühlbauer abschließend.

Die AktionsGemeinschaft ist die größte Studienvertretung in Österreich und stellt seit der ÖH-Wahl 2019 an 16 Hochschulen die Exekutive.

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