FPÖ – Belakowitsch: Gesundheitsminister Anschober soll endlich Klarheit bei Bäderbenützung für die Bevölkerung schaffen

Daten und Fakten statt „neue Normalität“ sind gefragt

Wien (OTS) - „Der grüne Gesundheitsminister Anschober soll jetzt endlich einmal seine Ressortverantwortlichkeit in Sachen Bäderbenützung wahrnehmen und rasch für eine Öffnung der öffentlichen Bäder für die heimische Bevölkerung sorgen. Anschober ist für das Bäderhygienegesetz und die Bäderhygieneverordnung zuständig und sollte einen umsetzungstauglichen Plan der Öffentlichkeit kommunizieren. Da hat Vizekanzler Kogler als Sportminister nichts zu bestimmen, wenn es nach Punkt und Beistrich der immer noch geltenden Kompetenzverteilung, nämlich nach dem Bundesministeriengesetz geht. Wortspenden von Kogler und Co. sind daher absolut unerwünscht und zeigen darüber hinaus von mangelnder Bürgernähe beim grünen Parteiobmann. Was es jetzt braucht, sind Daten und Fakten statt einer ‚neuen Normalität‘, welche die Österreicher unter dem Vorwand von COVID-19 in allen Lebenslagen einfach nur schulmeistern möchte“, so heute FPÖ-Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch.

„Bäderhygienegesetz und Bäderhygieneverordnung bieten eine taugliche Grundlage, um eine Bäderbenützung auch unter besonderen Vorzeichen reibungslos und mit Umsicht zu organisieren. Ein mutmaßlich angedachtes ‚COVID-19-Freibädergesetz‘, wie es in Kreisen der Bundesregierung und der sogenannten ‚Expertenstäbe‘ wieder einmal herumspukt, ist absolut entbehrlich und würde auch in diesem Bereich nur Chaos und Willkür produzieren. Vielmehr sollte gemeinsam mit Ländern, Städten und Gemeinden, aber auch sonstigen öffentlichen und privaten Schwimmbäder- und Badestrandbetreibern mit Umsicht und vor allem im Hinblick auf die kommenden sommerlichen Temperaturen ein tatsächlich umsetzungstauglicher Plan in Angriff genommen werden“, forderte Belakowitsch weiter.

„Auch beim öffentlichen Zugang zur Trinkwasserversorgung in der Bundeshauptstadt Wien sollte Anschober mit der rot-grünen Stadtregierung ein ernstes Wort reden. Vergangenes Wochenende waren die Trinkbrunnen in der Stadt und auch die Wasserzufuhr zu vielen Springbrunnen immer noch gesperrt. Wenn man Klimawandel und den Schutz unserer kostbaren Wasserressourcen in Sonntagsreden immer ganz oben anführt, dann sollte man die Nutzung dieses Wassers auch jenen endlich wieder zugestehen, für die man es ja als Verantwortungsträger zu schützen hat“, betonte Belakowitsch.

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