Coronavirus – Gewerkschaft für Gesichtsvisiere für Tourismus-Beschäftigte

vida-Tusch: „Gastgeberrolle am besten in maskenfreien Lokalen möglich“

Wien. (OTS) - „Es braucht selbstverständlich klare Regeln für das Wiederhochfahren der heimischen Gastronomie und Hotellerie nach den Totalsperren der vergangenen Wochen“, so Berend Tusch, Vorsitzender des Fachbereichs Tourismus in der Gewerkschaft vida. „Wir haben dem zuständigen Tourismusministerium ein sozialpartnerschaftliches Papier vorgelegt. Damit wollen wir ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Gesundheitsschutz der ArbeitnehmerInnen und Gäste sowie den wirtschaftlichen Aspekten sicherstellen“, betont der vida-Gewerkschafter.

Gesichtsvisiere haben zahlreiche Vorteile

Ein wesentlicher Aspekt für Tusch ist, dass „die Gastgeberrolle dabei nicht vergessen wird. Ich spreche mich für den Einsatz von Gesichtsvisieren aus. Mit diesen ist ein Arbeitstag, wie lange er auch immer dauern wird, wesentlich besser zu bewältigen“. Wichtig wird jedoch auch sein, dass „selbstverständlich zwischen Gästen, die nicht am gleichen Tisch sitzen, genügend Abstand möglich ist. Lieber ein wenig mehr Abstand und dafür die maskenfreie Konsumation von Speisen und Getränken. Selbstverständlich sind wir beim Betreten und Verlassen sowie beim Bewegen innerhalb des Lokals für einen Mund-Nasenschutz der Gäste“, betont Tusch.

Saisonbetriebe brauchen spezielles Kurzarbeitsmodell

Der Tourismusgewerkschafter weist zudem darauf hin, dass Saisonbetriebe, die jetzt in den Startlöchern stehen und sich in die Sommersaison wagen, eine Chance auf Kurzarbeit brauchen: „Dafür haben wir dem zuständigen Ministerium ebenfalls entsprechende Vorschläge übermittelt.“

Außer Zweifel steht für Tusch, dass „es in diesen herausfordernden Zeiten darum geht, den Betrieben das Wirtschaften zu ermöglichen und gleichzeitig so viele Arbeitsplätze wie möglich zu sichern. Gemeinsam mit den Arbeitgebern arbeiten wir laufend an entsprechenden Maßnahmen. Offen bleibt zum aktuellen Zeitpunkt jedoch, wann es zu Lohnerhöhungen kommen kann“.


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