FPÖ – Kickl: Selbst Mikl-Leitner kritisiert Nehammers Kriminalisierungsversuche von infizierten Menschen

Innenminister offenbart gefährliches antidemokratisches Denken

Wien (OTS) - FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl bekräftigte heute seine Kritik am Vorhaben von Minister Nehammer, Polizeibeamte einzusetzen, um vom Coronavirus infizierte Personen zu verhören. „Selbst Nehammers Parteifreundin Mikl-Leitner lehnt dieses Ansinnen ab und übt in einem Schreiben an die zuständigen Stellen ihres Landes unverblümt Kritik daran, obwohl ihr Nehammer bei der Ausschreibung für den niederösterreichischen Landespolizeidirektor alle Wünsche erfüllt und diese für ihren Wunschkandidaten Franz Popp maßgeschneidert hat“, erinnerte Kickl. „Aber Undank ist halt der Welt Lohn. Jedenfalls zeigt es deutlich, was für einen veritablen Rohrkrepierer der Innenminister hier wieder einmal fabriziert hat.“

Überhaupt sei es höchst bedenklich, in welchem Ausmaß Nehammer versuche, infizierte Menschen zu kriminalisieren. Hier zeige sich ein antidemokratisches Denken, das man schon für überwunden geglaubt habe und das ausgesprochen gefährlich sei. „Zuerst diffamiert der Innenminister wochenlang Menschen als Lebensgefährder, nur weil sie es wagen, für fünf Minuten mit ihren Kindern ihre Wohnung zu verlassen, und nun missbraucht er die Polizei, um eine kollektive Kriminalisierung voranzutreiben“, empörte sich Kickl. „Nehammer sollte vielleicht einmal sein Plätzchen hinter der Plexiglasscheibe bei den Pressekonferenzen verlassen und kurz außer Haus gehen. Dann würde er feststellen, dass die entfesselten Coronaparty-Horden, vor denen er sich offenbar fürchtet, nur in seiner Fantasie existieren“, schlug Kickl vor.

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