75 Jahre Österreichische Volkspartei - Bundesparteiobmann Kurz erinnert an das diesjährige Jubiläumsjahr

Am 17. April 1945 wurde die ÖVP gegründet – Volkspartei blickt auf ein Dreivierteljahrhundert Parteigeschichte zurück

Wien (OTS) - „Österreich befindet sich zurzeit in einer außergewöhnlichen, noch nie dagewesenen Situation. Aber auch abgesehen von den aktuellen Herausforderungen ist 2020 ein besonderes Jahr für die Volkspartei und die gesamte Republik“, so Bundesparteiobmann Sebastian Kurz, der auf zwei Jubiläen hinweist: Heute vor 75 Jahren wurde die Österreichische Volkspartei gegründet. Kurz darauf wurde die Republik Österreich nach sieben Jahren NS-Regime wieder hergestellt.

Kurz erinnert an die Gründungsgeschichte der Österreichischen Volkspartei: „Zu unseren Gründungsmitgliedern zählt kein geringerer, als der erste Bundeskanzler der Zweiten Republik, Leopold Figl. Nach jahrelanger NS-Gefangenschaft, unter anderem im KZ Dachau, konnte Figl kurz vor Kriegsende den Gräueltaten entfliehen. Unter seiner Mitwirkung wurde nach einer Periode des Grauens und unglaublichen Leids der Weg für eine parlamentarische Demokratie und ein freies Österreich geebnet.“ Der heutige Tag müsse zum Anlass genommen werden, trotz aller derzeitigen Herausforderungen, wertzuschätzen, in einer liberalen und solidarischen Gesellschaft leben zu können.

„Die Volkspartei ist seit 75 Jahren die bürgerlich-liberale Kraft der Mitte. In unserer christlich-sozialen und liberalen Tradition spielt der Solidargedanke eine ganz wesentliche Rolle“, so der Bundesparteiobmann. Dieser habe gerade in der aktuellen herausfordernden Situation besondere Relevanz. „Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, solidarisch miteinander umzugehen und als Gesellschaft zusammenzustehen“, betont Kurz.

Das heutige Jubiläum biete die Chance, einmal mehr Danke zu sagen, so Sebastian Kurz: „Unsere großartigen Funktionärinnen und Funktionäre haben sich in den vergangenen 75 Jahren tagtäglich mit grenzenlosem Engagement für die Anliegen der Menschen in unserem Land eingesetzt und dadurch wesentlich zum Erfolg der österreichischen Volkspartei beigetragen. Auch in Zukunft wird die Volkspartei, egal ob auf Gemeinde-, Landes- oder Bundesebene, die treibende Kraft sein, wenn es darum geht, positive Veränderungen für die Menschen herbeizuführen.“

Auch VP-Generalsekretär Axel Melchior lässt die Geschichte der Partei Revue passieren: „Heute vor 75 Jahren wurde die Volkspartei unter anderem durch Leopold Figl und Julius Raab gegründet. Ihnen haben wir es zu verdanken, dass wir heute auf eine große Vergangenheit der Volkspartei zurückblicken können. Es waren Raab und Figl, die Österreich 1955 zur Souveränität verholfen haben“. In der Volkspartei hätten im vergangenen Dreivierteljahrhundert viele bedeutende Persönlichkeiten ihr politisches Zuhause gehabt. „Auch niemals vergessen wird der geschichtsträchtige Moment sein, als Alois Mock 1989 den „Eisernen Vorhang“ an der österreichisch-ungarischen Grenze durchschnitten hat“, erinnert sich Melchior. Auch sei es Mock als „Vater des EU-Beitritts Österreichs“ zu verdanken, dass sich die Volkspartei heute als Europapartei Österreichs bezeichnen kann.

August Wöginger, Klubobmann des ÖVP-Parlamentsklubs, betont, dass ÖVP-Politiker an allen historisch relevanten Eckpunkten in der Geschichte der Zweiten Republik beteiligt waren: „Maßgebliche Momente waren neben der Unterzeichnung des Staatsvertrags unter der Federführung von Raab und Figl auch der Fall des Eisernen Vorhangs und der EU-Beitritt unter Alois Mock. Unvergesslich bleibt auch die Ära Wolfgang Schüssels, der bei den Nationalratswahlen 2002 einen überwältigenden Wahlerfolg erzielt hat und die ÖVP zur mit Abstand stärksten Partei gemacht hat“.

Mit Bundesparteiobmann und Bundeskanzler Sebastian Kurz habe die Volkspartei wiederum eine Top-Besetzung. „Sebastian Kurz hat die Partei auf komplett neue Beine gestellt und geht einen Weg der Veränderung für die Österreicherinnen und Österreicher. Unter seinem Einfluss wird die Volkspartei diesen Weg, einer Politik mit Hausverstand, auch in Zukunft weiter beschreiten – damit wir uns weiterhin stolz an die Geschichte der Partei erinnern können“, schließt Wöginger.

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