Volkshilfe Steiermark begrüßt Bundesminister Anschobers Vorstoß zur Durchtestung von Pflegeheimen

Fokus auf Hochrisikogruppe. Größtmögliche Sicherheit für PflegeheimbewohnerInnen und MitarbeiterInnen.

Graz (OTS) - Durch Initiative von Landesrätin Juliane Bogner-Strauß wurden in der Steiermark Covid-Testungen von MitarbeiterInnen und BewohnerInnen von Pflegeheimen sowie MitarbeiterInnen und KundInnen der häuslichen Pflege schon in den letzten Wochen prioritär behandelt. Durchtestungen waren bis dato allerdings nur möglich, wenn bereits Fälle in Pflegeheimen aufgetreten sind.

Die Erfahrungen der letzten Wochen zeigen, dass es MitarbeiterInnen, BewohnerInnen und KundInnen in der stationären und häuslichen Pflege gibt, die einen asymptomatischen Krankheitsverlauf haben. Das bedeutet, sie zeigen trotz Infektion keinerlei Symptome und sind dennoch ansteckend. Diese Personen sind nur über umfassende Testungen ausfindig zu machen.

Unseren MitarbeiterInnen ist die Gewissheit über ihren Covid-Status Bescheid zu wissen besonders wichtig, da die Sorge, die ihnen anvertrauten hochbetagten Menschen eventuell anzustecken, sehr belastend ist“, erklären Brigitte Schafarik und Franz Ferner, Geschäftsführung Volkshilfe Steiermark.

Neben Testungen auch Schutzausrüstung wesentlich

Ausreichend Schutzausrüstung reduziert die Gefahr von Ansteckungen und gibt den Menschen die diese herausfordernde Arbeit noch lange unter diesen Umständen erbringen müssen, größtmögliche Sicherheit“, so Schafarik und Ferner. Die Gefahr einer Verbreitung des Virus durch das Personal kann damit nachhaltig reduziert werden, weil eine Volltestung auch nur eine Stichtagsbetrachtung ergibt.

Fokus auf Hochrisikogruppen

Wir sind froh über das nun klare Bekenntnis die Pflegeheimlandschaft systematisch durchzutesten, wir brauchen hier einen langen Atem und größtmögliche Sicherheit für MitarbeiterInnen – BewohnerInnen und auch die Angehörigen“, erklärt Ferner. „Gerade nach den ersten Lockerungen der Maßnahmen für eine breite Bevölkerungsgruppe, müssen wir gemeinsam einen besonderen Fokus auf die Hochrisikogruppen legen“, so Schafarik abschließend.

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