• 15.04.2020, 09:44:14
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  • OTS0029

VCÖ, Landesrat Schleritzko und ÖBB: Verkehr in Niederösterreich auf Klimakurs bringen

VCÖ-Mobilitätspreis NÖ sucht Projekte, Konzepte und Ideen für klimaverträgliche Mobilität und nachhaltigen Gütertransport

Utl.: VCÖ-Mobilitätspreis NÖ sucht Projekte, Konzepte und Ideen für
klimaverträgliche Mobilität und nachhaltigen Gütertransport =

St. Pölten (OTS/NLK) - Nach der Coronakrise werden Mobilität und
Gütertransport wieder zunehmen. Damit die Klimaziele erreicht werden
können, ist es wichtig, dass der Verkehr der Zukunft deutlich
klimaverträglicher abläuft als davor. Deshalb steht der diesjährige
VCÖ-Mobilitätspreis Niederösterreich unter dem Motto "Verkehr auf
Klimakurs bringen". VCÖ, Landesrat Ludwig Schleritzko und die ÖBB
rufen auf, innovative Projekte, zukunftsweisende Konzepte und Ideen
einzureichen.

Das Coronavirus hat unser Leben und unsere Gesellschaft völlig
verändert. Der Verkehr ist massiv zurückgegangen. Nach Bewältigung
der Coronakrise werden Mobilität und Gütertransport wieder steigen.
"Bessere Luftqualität, weniger Verkehrslärm und weniger Staus bei
gleichzeitig deutlich mehr Mobilität als heute. Das können wir
erreichen, wenn in Zukunft der Verkehr deutlich klimaverträglicher
abläuft als vor der Coronakrise", stellt VCÖ-Sprecher Christian
Gratzer fest.

"Das Land, die Verantwortlichen in den Gemeinden und viele engagierte
Bürgerinnen und Bürger arbeiten an einer Mobilitätswende für
Niederösterreich. Wir arbeiten gemeinsam daran, Verkehr zu vermeiden,
zu verlagern und zu verbessern, um sowohl das Klima im Land, als auch
die Gesundheit der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zu
verbessern", informiert Niederösterreichs Mobilitätslandesrat Ludwig
Schleritzko. "Für uns im Land Niederösterreich bedeutet das etwa eine
Verstärkung der Mittel für den Öffentlichen Verkehr. Im Jahr 2020
investieren wir etwa fast 40 Prozent mehr in Öffi-Angebote als noch
2019. Und auch im Bereich der Aktiven Mobilität setzen wir neue
Akzente, etwa durch den Ausbau von Radschnellwegen."

Der Verkehr verursachte zuletzt mit jährlich 5,1 Millionen Tonnen
bereits ein Drittel der CO2-Emissionen Niederösterreichs, im Jahr
1990 betrug der CO2-Ausstoß des Verkehrs 2,9 Millionen Tonnen,
berichtet der VCÖ. Der Gebäudesektor verursachte im Jahr 1990 fast so
viel CO2 wie der Verkehr, heute ist der Verkehr für dreimal so hohe
CO2-Emissionen verantwortlich wie der Gebäudesektor. "Was im
Gebäudesektor gelungen ist, ist auch im Verkehr zu schaffen. Was bei
Gebäuden die Umstellung von Heizungssystemen, ist in der Mobilität
der Umstieg auf klimaverträgliche Verkehrsmittel, wie Bahn, Bus oder
Fahrrad", betont VCÖ-Sprecher Gratzer.

Bis zum Jahr 2030 sind die Emissionen des Verkehrs um rund ein
Drittel zu verringern. "Verkehr auf Klimakurs bringen" lautet daher
das Motto des diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreises NÖ. Gesucht sind
Projekte und Konzepte für eine klimaverträgliche Mobilität und einen
nachhaltigen Gütertransport. So sind Betriebe und Unternehmen, die
Mobilitätsmanagement umsetzen, auch in Zukunft stärker auf
Videokonferenzen statt Dienstreisen setzen oder den Gütertransport
klimaverträglicher abwickeln, aufgerufen am VCÖ-Mobilitätspreis
teilzunehmen. Oder Wohnbauträger, die den Bewohnern Sharing-Fahrzeuge
zur Verfügung. Oder Gemeinden und Städte, die Ortskerne und
Nahversorgung stärken, oder eine fußgänger- und radfahrfreundliche
Verkehrsplanung umsetzen. Auch Start-Ups und Fachhochschulen sind
aufgerufen, innovative Projekte einzureichen.

Landesrat Ludwig Schleritzko ruft zur Teilnahme am
VCÖ-Mobilitätspreis NÖ auf: "Schon in der Vergangenheit hat der
VCÖ-Mobilitätspreis viele Projekte in den Fokus gerückt, die
beispielgebend für andere Unternehmen oder Gemeinden waren. Ich bin
davon überzeugt, dass sich auch dieses Jahr wieder zahlreiche
Initiativen, Projekte und Ideen finden, die vorzeigen, wie wir unsere
Mobilitätswende möglichst einfach und effektiv gestalten können."

Der VCÖ-Mobilitätspreis NÖ wird vom VCÖ in Kooperation mit dem Land
NÖ und den ÖBB durchgeführt und auch von der WEB Windenergie
unterstützt. Einreichfrist ist der 10. Juni 2020, Einreichunterlagen
und Informationen zum VCÖ-Mobilitätspreis NÖ gibt es unter
www.vcoe.at und beim VCÖ unter (01) 893 26 97.

Auch Franz Hammerschmid, von der ÖBB-Infrastruktur, ruft zur
Teilnahme am VCÖ-Mobilitätspreis auf: "Gerade, wenn es um einen
umweltfreundlichen und klimaschonenden Verkehr geht, sind die ÖBB an
erster Stelle zu nennen. Die ÖBB sind auch ausschließlich mit
"grünem" Strom unterwegs. Durch die Verkehrsdienstleistungen für
unsere Fahrgäste und Kunden, ersparen die ÖBB der Umwelt jährlich 3,5
Millionen Tonnen CO2. Das entspricht einem wachsenden Wald in der
8-fachen Größe Wiens. Wir gestalten schon heute eine
umweltfreundliche Infrastruktur von morgen und ermöglichen unseren
Kindern und Enkelkindern eine lebenswerte Zukunft."

Die Einreichungen zum VCÖ-Mobilitätspreis NÖ werden von einer
Fachjury bewertet und im September werden die am besten bewerteten
Projekte von VCÖ, LH-Stv. Stephan Pernkopf, Landesrat Ludwig
Schleritzko und ÖBB ausgezeichnet. Im Vorjahr wurden die Gebrüder
Weiss für eine klimaneutrale Güterzustellung, die Badner Bahn für die
easy mobil Station in Griesfeld, die Stadt St. Pölten für das neue
Stellplatzregulativ für den Wohnbau und der geplante,
gemeindeübergreifende Rad-Highway entlang der Südbahn im Bezirk
Mödling ausgezeichnet.

Weitere Informationen: Büro LR Schleritzko, Florian Krumböck, BA,
Telefon 02742/9005-13546, E-Mail [email protected] sowie
VCÖ-Kommunikation, Christian Gratzer, Telefon 01/8932697 oder
0699/8932695.

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