Coronakrise – kein Lockdown beim Funkbetrieb

Das Back-up für den Kommunikations-Blackout ist bereit

Wiener Neustadt (OTS) - Seit Sonntag, 15. März 2020 sind Österreichs Funkamateurinnen und Funkamateure auf Kurzwelle, VHF- und UHF-Frequenzbändern vermehrt zu hören. Es haben sich Funkrunden etabliert, an denen täglich rund 250 Funkamateure aus beinahe allen Bezirken Österreichs teilnehmen.

Auch der digitale Backbone der Funkamateure (= HAMNET) wird vermehrt für Videokonferenzen und die Übertragung von Standort- und Wetterdaten (= APRS) genutzt.

Die Funkrunden dienen dem Test der eigenen Funkanlage und Notstromversorgung, der Feststellung der Ausbreitungsbedingungen wie auch der Übung des Betriebsverfahrens für Not- und Katastrophenfunkverkehr.

In dieser besonderen Situation mit Ausgangsbeschränkung, reduzierter Wirtschaftsleistung und zunehmendem Risiko für Ausfälle von kritischer Infrastruktur ist der Amateurfunk mit seinen rund 6000 Stationen in Österreich ein wichtiger Bestandteil der Resilienz Österreichs.

Alle Funkamateurinnen und Funkamateure bilden so gemeinsam eine zusätzliche Kommunikationsinfrastruktur, die im Not- und Katastrophenfall Kommunikation in jeder Region Österreichs ermöglicht.

Über den Österreichischen Versuchssenderverband

Der ÖVSV ist ein nicht auf Gewinn ausgerichteter, gemeinnütziger, österreichweit tätiger Verein. Er ist das österreichische Mitglied der International Amateur Radio Union (IARU), des weltweiten Verbandes aller nationalen Amateurfunkverbände. Laut Telekommunikationsgesetz (TKG) ist der Amateurfunkdienst unter anderem auch ein Dienst für die Durchführung von Not- und Katastrophenfunkverkehr.

Rückfragen & Kontakt:

Dipl.-Ing. Herbert Koblmiller
Notfunkreferent des Österreichischen Versuchssenderverbandes
Mobile: +43 664 73438501
Email: oe3kjn@oevsv.at

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