Forschung zum Coronavirus: FWF setzt auf europäische Zusammenarbeit und Solidarität

Zur Stärkung der länderübergreifenden Erforschung der SARS-CoV-2 Pandemie baut der FWF ein internationales Netzwerk auf

Wien (OTS/FWF) - Epidemien und Pandemien lassen sich nicht auf nationaler Ebene erforschen. Um den internationalen Austausch von Wissen in der Grundlagenforschung zu COVID-19 weiter zu stärken, arbeiten Förderungsagenturen aus Österreich, Deutschland, Luxemburg, Polen, Schweiz, Slowenien und Tschechien eng zusammen. Forschende aus Österreich und den Partnerländern können grenzüberschreitende Projekte rasch auf Schiene bringen.

Zur Stärkung der länderübergreifenden Erforschung der aktuellen Pandemie und ihrer Folgen, baut der Wissenschaftsfonds FWF im Bereich der Akutförderung SARS-CoV-2 ein internationales Netzwerk auf. Dank der Kooperation mit den Förderungsorganisationen aus Deutschland (DFG), Luxemburg (FNR), Polen (NCN), der Schweiz (SNF), Slowenien (ARRS) und der Tschechischen Republik (GACR), können ab sofort Forschende aus Österreich gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den genannten Ländern internationale Forschungsprojekte schneller beantragen. Dabei können sowohl bi- als auch trilaterale Projekte eingereicht werden.

„Internationale Zusammenarbeit ist zentral in der Wissenschaft, wie sich in der Corona-Krise wieder deutlich zeigt. Mit unseren europäischen Partnern wollen wir es Forschenden so einfach wie möglich machen, grenzüberschreitend zu forschen und neue Erkenntnisse ans Licht zu bringen. Die Wissenschaft baut Brücken, wo derzeit nationale Gräben entstehen“, so Klement Tockner, Präsident des Wissenschaftsfonds FWF.

Auch Wissenschaftsminister Heinz Faßmann sieht die Initiative des FWF positiv. „Genauso wie die Corona-Pandemie ein globales Problem ist, wird die Erforschung der Ursachen, der Auswirkungen und des zukünftigen Umgangs mit Pandemien einer globalen Zusammenarbeit bedürfen. Die vom FWF angestoßene Kooperation der Förderungsorganisationen wird hier einen wichtigen Beitrag dazu leisten“, so der Bundesminister.

Durch die Teilnahme der sechs Förderungsorganisationen im Rahmen der Akutförderung des FWF entsteht eine der größten international vernetzten Initiativen von Forschungsförderungsorganisationen zur Erforschung von SARS-CoV-2 und seiner Folgen.
Nähere Informationen zur Akutförderung finden Sie hier.

Details zu den internationalen Kooperationsmöglichkeiten finden Sie hier.

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