ÖH Universität Salzburg: Studierende sind dem Bundesminister offensichtlich egal

Die Studierenden befinden sich durch Corona in einer äußerst prekären Lage. Der Wissenschaftsminister hätte diese Lage verbessern können – hat daran aber offenkundig kein Interesse.

Salzburg (OTS) - „Hunderttausende Studierende warten seit Wochen auf positive Nachrichten aus dem Ministerium. Die heute ausgesandten Entwürfe zeigen, dass das dem Minister vollkommen egal ist. Die Bundesregierung sagt ihre Hilfe zu beim Schulwesen, bei Wirtschaftsbetrieben – nur die Studierenden fallen herunter“ sagt Keya Baier, Vorsitzende der ÖH Universität Salzburg. Der Erlass von Studiengebühren zum Beispiel scheint für Faßmann schlicht nicht notwendig zu sein, um Studierende jetzt zu unterstützen. „Viele Studierende müssen durch Mängel in der Fernlehre länger studieren und nun Gebühren zahlen. Es darf nicht passieren, dass sie sich entscheiden müssen ob sie weiter studieren oder ihre Miete bezahlen. Obwohl er die Chance dazu gehabt hätte hilft der Minister ihnen nicht“ kritisiert Hande Armagan, erste stellvertretende Vorsitzende.

„Ganz generell weisen die Entwürfe empörende Mängel auf. Wichtige Themen wie die lehrveranstaltungsfreie Zeit oder Voraussetzungen in Curricula werden vollkommen zum Nachteil von Studierenden geregelt. Wir sind enttäuscht darüber, wie durch diese Entscheidungen die Lage von Studierenden weiter verschlimmert wird“ so Raphaela Maier, zweite stellvertretende Vorsitzende. „Die ÖH wird diese Position in einer umfassenden Stellungnahme auch dem Minister übermitteln. Wir drängen darauf, die Kritik der offiziellen Interessensvertretung der Studierenden ernst zu nehmen“ schließt Manuel Gruber, Referent für Bildungspolitik.

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Keya Baier
Vorsitzende der ÖH Universität Salzburg
+491783304015
keya.baier@oeh-salzburg.at

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