- 08.04.2020, 06:26:57
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Haimbuchner erteilt Vizekanzler-Plänen klare Absage: „Mit der FPÖ wird es keine Sterbesteuer geben!“
Sterbesteuer ist unethischer Eingriff in die Autonomie der Familie und bestraft Leistungsbereitschaft
Utl.: Sterbesteuer ist unethischer Eingriff in die Autonomie der
Familie und bestraft Leistungsbereitschaft =
Linz (OTS) - Der stellvertretende Bundesparteiobmann der FPÖ, Dr.
Manfred Haimbuchner, reagierte mit Ablehnung auf die Pläne des
Vizekanzlers Kogler, die finanziellen Auswirkungen der Coronakrise
für den Staat durch die Einführung einer sogenannten Erbschaftssteuer
abfedern zu wollen: „Dass sich der Staat nach dem Ableben eines
Familienmitglieds als erstes in der Familienkasse bedienen möchte ist
grotesk. Die Familie steht in Österreich zurecht unter besonderem
Schutz und der Staat hat in intimsten Familienangelegenheiten
gefälligst nichts mitzureden. Das muss so bleiben.“
Haimbuchner sieht durch die Pläne des Vizekanzlers nicht nur posthum
jene bestraft, die sich zu Lebzeiten ein kleines Vermögen
zusammensparen, um ihren Kindern etwas hinterlassen zu können. Auch
sei die Botschaft, die der Staat damit an Leistungswillige aussende,
reichlich fatal. Generationenübergreifendes Denken sowie die
Solidarität zwischen Generationen werden durch diese Maßnahme des
Staats bestraft, da er Weitblick und Verantwortungsbewusstsein
unrentabel mache.
„Mir ist durchaus bewusst, dass die Familie als privilegierte Einheit
innerhalb der Gesellschaft ein Dorn im Auge sozialistischer
Gleichmacherei ist, denn nichts anderes als tief rote, linke
Ideologie steckt in Wahrheit hinter dieser Forderung. Die
Freiheitliche Partei bezieht hier klar Position für die Freiheit der
Familie und lehnt eine Sterbesteuer daher entschieden ab“, so
Haimbuchner abschließend.
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