Haimbuchner erteilt Vizekanzler-Plänen klare Absage: „Mit der FPÖ wird es keine Sterbesteuer geben!“

Sterbesteuer ist unethischer Eingriff in die Autonomie der Familie und bestraft Leistungsbereitschaft

Linz (OTS) - Der stellvertretende Bundesparteiobmann der FPÖ, Dr. Manfred Haimbuchner, reagierte mit Ablehnung auf die Pläne des Vizekanzlers Kogler, die finanziellen Auswirkungen der Coronakrise für den Staat durch die Einführung einer sogenannten Erbschaftssteuer abfedern zu wollen: „Dass sich der Staat nach dem Ableben eines Familienmitglieds als erstes in der Familienkasse bedienen möchte ist grotesk. Die Familie steht in Österreich zurecht unter besonderem Schutz und der Staat hat in intimsten Familienangelegenheiten gefälligst nichts mitzureden. Das muss so bleiben.“

Haimbuchner sieht durch die Pläne des Vizekanzlers nicht nur posthum jene bestraft, die sich zu Lebzeiten ein kleines Vermögen zusammensparen, um ihren Kindern etwas hinterlassen zu können. Auch sei die Botschaft, die der Staat damit an Leistungswillige aussende, reichlich fatal. Generationenübergreifendes Denken sowie die Solidarität zwischen Generationen werden durch diese Maßnahme des Staats bestraft, da er Weitblick und Verantwortungsbewusstsein unrentabel mache.

„Mir ist durchaus bewusst, dass die Familie als privilegierte Einheit innerhalb der Gesellschaft ein Dorn im Auge sozialistischer Gleichmacherei ist, denn nichts anderes als tief rote, linke Ideologie steckt in Wahrheit hinter dieser Forderung. Die Freiheitliche Partei bezieht hier klar Position für die Freiheit der Familie und lehnt eine Sterbesteuer daher entschieden ab“, so Haimbuchner abschließend.

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