• 06.04.2020, 10:15:59
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Neues „Universum“ zeigt buntes Kaleidoskop des tropischen Inselparadieses Hawaii – am 7. April um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Mitten im pazifischen Ozean erhebt sich eine entlegene
Inselkette aus dem Meer: Hawaii. Mit der neuen BBC-Dokumentation
„Hawaii – Tropisches Inselparadies“ von Evie Wright (ORF-Bearbeitung:
Margarita Pribyl) begibt sich „Universum“ am Dienstag, dem 7. April
2020, um 20.15 Uhr in ORF 2 in eine schwer zugängliche faszinierende
Inselregion. Mehr als einhundert Eilande umfasst der Archipel, die so
unterschiedlich sind wie ihre Tier- und Pflanzenwelt, ganz gleich ob
zu Wasser oder zu Land. Hier erstrecken sich karge Lavafelder ebenso
wie dichte Dschungel oder tropisch warme Sandbänke. Die Inselgruppe,
rund 3.500 Kilometer von der US-amerikanischen Westküste entfernt,
ist etwa Lebensraum für Buckelwal, Meeresschildkröte, Laysan-Albatros
oder Dreihornchamäleon.

Manche Arten gibt es nur hier, sie sind auf Hawaii endemisch. Andere
hat buchstäblich der Wind herbeigeweht, wieder andere sind hierher
geschwommen. Buckelwale verlassen die eisigen Gewässer Alaskas und
schwimmen 4.000 Kilometer bis in das tropische Paradies. Und das hat
mehrere Gründe. Hier sind die Lebensbedingungen ideal, um Nachwuchs
zu gebären. Denn Hawaii liegt so abgeschieden, dass den
Buckelwal-Kälbern kaum ein Feind gefährlich werden kann. Die angenehm
warmen 27 Grad Wassertemperatur in den seichten Gewässern sind
lebensnotwendig – denn die jungen Buckelwale haben noch keine
isolierende Fettschicht, die sie vor der Kälte schützt. Und nicht nur
zur Aufzucht ihres Nachwuchses kommen die Buckelwale hierher, sondern
auch zur Paarung. Die erinnert ein wenig an einen Wettkampf, bei dem
die Bullen den Weibchen nachschwimmen.

Die Sandbänke, wie etwa das Midway Atoll, sind Relikte aus Urzeiten –
Vulkaninseln, die schon vor 30 Millionen Jahren entstanden sind, und
mit der Zeit wieder langsam im Meer versinken. Dort nisten neben
Millionen anderer Seevögel auch Laysan-Albatrosse – darunter der
älteste bekannte Vogel der Welt. „Wisdom“ ist mit 67 Jahren schon
wieder damit beschäftigt, ein Küken großzuziehen. Hawaii liegt auf
einem Vulkan-Hotspot. 1.200 Grad Celsius heißes flüssiges Gestein
sprudelt aus dem Erdkern und beginnt unter Wasser, einen Berg zu
formen. Solange, bis die Spitze an die Oberfläche kommt und die
erkaltete Lava eine neue Insel formt. Es entstehen immer neue Inseln,
über die Jahrtausende ist der gesamte Archipel einem ständigen Wandel
unterworfen.

Auf einer kleineren Zeitskala hat aber auch der Mensch große
Veränderungen hervorgerufen. Mit ihm kamen neue Tierarten auf die
Insel, erst 1972 etwa das Dreihorn-Chamäleon, das ursprünglich aus
Ostafrika stammt. Ohne natürliche Feinde und mit reichlich Nahrung
begann es sich durch unzählige endemische Arten zu fressen.
Eingeschleppte Spezies können ansässigen Tierarten mitunter
gefährlich werden. Die Feenseeschwalbe ist ein von den polynesischen
Ureinwohnern hochverehrtes Tier. Sie nistet sogar in den Bäumen
Hawaiis quirliger Metropole Honolulu – vom lauten Straßenverkehr
lässt sie sich dabei nicht stören.

Mit der neuen BBC-Dokumentation „Hawaii – Tropisches Inselparadies“
porträtiert Universum den 50. US-Bundesstaat, der zur Inselregion
Polynesien gehört. Die Dokumentation bietet ein buntes Kaleidoskop
der vielfältigen tropischen Inselwelt Hawaiis.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

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