Anschober: Hoffnung in der Corona-Krise in Österreich wächst, aber noch ist nichts gewonnen - Verhalten in den Ostertagen entscheidend

Morgen rechtliche Klarstellung zum "Oster-Erlass"

Wien (OTS/BMSGPK) - Das Licht am Ende des Tunnels wird stärker, die Hoffnung wächst - aber noch ist nichts gewonnen! Jetzt heißt es durchhalten und konsequent weiter die Maßnahmen umsetzen”, reagiert Gesundheitsminister Anschober auf die aktuellen positiven Zahlenentwicklungen.****

Die Zahl der Testungen steigt weiter erfreulich an und liegt bereits bei knapp 109.000. Die Tage bis zur Verdoppelung der Fallzahlen steigen ebenfalls erfreulich, von 3,6 Mitte März, auf 13,8 in dieser Woche.

Aktuell gibt es mehr Neugenesene als Neuerkrankte: Laut Zahlen der Lage (10.30 Uhr) hat die Zahl der Neuerkrankungen seit der gestrigen Meldung um 270 zugenommen, die Zahl der Neugenesenen hingegen um 491. Und die tägliche Steigerungsrate der Ansteckungen sinkt ebenfalls erfreulich.

Anschober: „Das sind Zahlen der Hoffnung, aber jetzt heißt es gerade über die Ostertage konsequent bleiben und nicht nachlassen. Daher mein Appell: Keine privaten Osterfeiern und Osterfeste. Der erfreuliche Trend könnte sich sonst sehr rasch wieder ins Gegenteil verkehren und damit die erfreulichste Tatsache, dass bisher Österreichs Spitäler zwar belastet, aber im Gegensatz zu Nachbarländern nicht überlastet sind, gefährden. Unser oberstes Ziel bleibt: Wir wollen und müssen Zustände wie in Italien, Spanien und Frankreich unbedingt vermeiden. Für alle muss eine gute medizinische Betreuung gesichert sein.”

Aufgrund von Irritationen wird das Gesundheitsministerium morgen den sogenannten “Ostererlass” durch eine rechtliche Gesamtregelung ersetzen, die eine Klarstellung durch das Verbot von organisierten Veranstaltungen in Räumen (Corona-Partys) bringen wird, Teilnahmebeschränkungen für Hochzeiten und Begräbnisse festschreiben wird und zudem klarstellen wird, dass die bisherigen Verkehrsbeschränkungen natürlich auch in der Osterwoche bestehen bleiben. (Schluss)

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