Berufsverband Österreichischer PsychologInnen begrüßt Kampagne gegen häusliche Gewalt

„Häusliche Gewalt darf zu keiner Zeit und in keinem Kontext toleriert werden“

Wien (OTS) - Häusliche Isolation, fehlende Rückzugsmöglichkeiten und Existenzängste lassen gerade in der aktuellen Situation die Gefahr von häuslicher Gewalt steigen. Aus diesem Grund begrüßt der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) die Kampagne des Innenministeriums, die in dieser Ausnahmesituation auf dieses Risiko hinweist.

„Gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit sind wir alle erhöhten psychischen und sozialen Belastungen ausgesetzt. Diese können zu hohen Anspannungen und in weiterer Folge auch zu Aggressionen oder Gewalt führen“, sagt BÖP-Präsidentin a.o. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger. „Aber Gewalt darf aber niemals Ventil für eigene Ängste, Überforderungen oder Sorgen sein! Häusliche Gewalt darf zu keiner Zeit und in keinem Kontext toleriert werden!“

Häusliche Gewalt hat viele Gesichter. Sie reicht von körperlicher bis hin zu psychischer Gewalt, von Vernachlässigung bis hin zu Mobbing oder sexueller Gewalt. Täter und Opfer finden sich in allen sozialen Schichten, unabhängig von Bildungsstand, Einkommen, Status, Kultur, Herkunft oder Alter.

„Gewalt bedeutet immer eine Machtdemonstration des Stärkeren gegenüber Schwächeren - seien es Kinder, Frauen oder Pflegebedürftige“, so die BÖP-Präsidentin a.o. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger. „Fakt ist: Gewalt ist immer eine eklatante Menschenrechtsverletzung und niemals zu akzeptieren!“

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