Coronakrise: Stadt Wien schafft Sonderfinanzierung für private Kinderbetreuungseinrichtungen

Wien (OTS) - Private Wiener Kinderbetreuungseinrichtungen können auch während der Coronakrise auf die Unterstützung der Stadt zählen: So fördert Wien alle privaten Kindergärten, Kindergruppen, Tagesmütter bzw. Tagesväter und Hortgruppen zu 100 Prozent weiter - pro Monat sind das über 30 Mio Euro – und das auch bei stark eingeschränktem oder sogar kurzzeitig eingestelltem Leistungsangebot.

Nun wird es eine zusätzliche Sonderfinanzierung zur Entlastung der Eltern geben – und zwar für „nicht konsumierbare Leistungen“ wie das Essen: Damit Familien nicht auf den Kosten für nicht konsumierbares Essen „sitzen bleiben“, leistet die Stadt Wien eine einmalige Sonderzahlung an die geförderten Kindergarten- und Horterhalter für den gesamten März in der Höhe von insgesamt rund 4,5 Millionen Euro. Pro Kind werden 68,23 Euro an die Betreiber ausbezahlt.

Unterstützung auch für Horte

Da derzeit auch fast alle Hortkinder zu Hause bleiben und keine Nachmittagsbetreuung besuchen, gibt es auch da zusätzliche Unterstützung: Die Stadt Wien ersetzt den Trägereinrichtungen von Horten für jedes Kind den Hortbesuchsbeitrag in der Höhe der städtischen Besuchsbeiträge für den Hort - konkret in der Höhe von 176,73 Euro pro Kind. Das sind zusätzlich rund 2 Mio Euro pro Monat, die Wiener Eltern zugute kommen.

Die Trägerorganisationen sind verpflichtet, diese finanzielle Entlastung in vollem Umfang an die Eltern weiterzugeben, Antragsformulare für Trägereinrichtungen werden in den nächsten Wochen bereitgestellt.

„Für uns ist klar: Kindergärten und Horte sind besonders wichtige Infrastruktur- und Bildungseinrichtungen, die nach der Corona-Krise wieder in vollem Umfang gebraucht werden“, betonen Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky. „Deshalb war uns wichtig, die privaten Träger möglichst rasch und unbürokratisch zu unterstützen. Insgesamt muss hier der Bund aber auch aktiv werden und Kinderbetreuungseinrichtungen österreichweit nach einheitlichen Regeln finanziell absichern!“ (Schluss)

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