Coronakrise: Gewerkschaft vida hat schon 5.000 Kurzarbeitsvereinbarungen abgeschlossen

Hebenstreit: Arbeitsplätze und Entgelte sichern: Einige schwarze Schafe ausgenommen, haben auch Betriebe bei Kurzarbeit Überwältigendes geleistet

Wien (OTS) - „Wir liegen heute schon bei knapp 5.000 abgeschlossenen Kurzarbeitsvereinbarungen. Derzeit schließt die vida fast 1.000 solcher Sozialpartnervereinbarungen am Tag ab. Das Spektrum reicht hier von kleinen über mittlere und große heimische Betriebe bis hin zu internationalen Ketten und Konzernen aus den Transport- und Dienstleistungssektoren“, gibt vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit bekannt. Zu den jüngsten Abschlüssen zählen etwa Betriebe wie Siegl’s Pub in Wiener Neustadt, Intercoiffeur Katharina Strassl Wien, Kerschner Reisebüro und Busbetriebe, Blaguss Reisen und Touristik, Saubermacher, Cafe Landtmann Wien, Taxi Rittner St. Pölten, ARCS Reinigung, Austrian Airlines, McDonald‘s oder die Cineplexx und Hollywood Megaplex Kinos.

„Unter den Unternehmen, die Anträge eingebracht haben, sind auch viele aus dem Dienstleistungs- und Beherbergungssektor dabei, für die das wichtige arbeitsmarktpolitische Instrument der Kurzarbeit etwas völlig Neues darstellt“, sagt vida-Gewerkschafter Hebenstreit. Es sei bemerkenswert, wie sich diese Betriebe in kürzester Zeit das notwendige Know-how angeeignet haben, und so tausende Arbeitsplätze und Entgelte gemeinsam mit der Gewerkschaft und dem AMS in sozialpartnerschaftlicher Weise in der Krise gerettet werden konnten, so Hebenstreit.

„Kurzarbeit kann es aber nicht um jeden Preis geben“, betont der vida-Vorsitzende weiter. Bedauerlicherweise würden sich unter der bei weitem überwiegenden Zahl an vorbildlich und gesetzeskonform agierenden Unternehmen auch eine Handvoll schwarze Schafe befinden, die die Möglichkeit zur Kurzarbeit auch dazu missbrauchen wollen, um arbeitsrechtliche Bestimmungen zu umgehen und eigene Interessen, die nicht im Sinnen der Beschäftigten liegen, zu verfolgen. „Ansonsten gibt es keinerlei plausible Gründe, die zu einer Ablehnung von Kurzarbeitsanträgen führen“, bekräftigt Hebenstreit.

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