(PM) Gynäkologe Fiala: Unnötige Corona-Panik gefährdet Existenzen, Gesundheitssystem und sozialen Frieden.

Maßnahmen der Regierung sind nicht evidenzbasiert. Offizielle statistische Daten sind großteils irreführend. Arztkollegen sollen Desinformation mit Fakten entgegentreten.

Wien (OTS) - „Als Arzt und Wissenschafter sehe ich es als meine Pflicht an, dieser enormen Panik mit Fakten entgegenzutreten. Die zahlreichen zuverlässigen Daten belegen übereinstimmend, dass wir uns am Ende einer eher harmlosen Grippe-Saison befinden. Für eine massiv gefährliche Ausbreitung eines Corona Virus oder eine sehr starke Zunahme an kranken Menschen gibt es keinen Hinweis, ganz im Gegenteil, geht beides zurück", sagt der Gynäkologe DDr. Christian Fiala. "Diese Panik-Methoden wurden schon bei BSE, Schweinegrippe und Aids eingesetzt, tlw. sogar mit den gleichen Akteuren. Die immer wieder angekündigte Epidemie ist in Europa jedoch nie eingetreten." Immer mehr seriöse Mediziner halten der offiziellen Darstellung massive Bedenken entgegen. Z.B. DDr. Martin Haditsch, Facharzt Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie: https://youtu.be/PtzHH8DhgZM
oder Prof. Sucharit Bhakdi, langjähriger Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene in Mainz und einer der meistzitierten Wissenschaftler Deutschlands, der einen offenen kritischen Brief an Bundeskanzlerin Merkel verfasste: https://www.youtube.com/watch?v=UxaAgqBtn7A

Kritik an Darstellung der Daten
Bei den offiziellen Angaben über Tests und ‚bestätigten Fällen’ ist zu berücksichtigen, dass diese auf unzuverlässigen und deshalb nicht zugelassenen Tests beruhen und die Zahlen häufig irreführend dargestellt werden. So werden alle bisherigen Fälle aufaddiert. Das ist in etwa so sinnvoll, wie wenn man alle Verkehrstoten seit Erfindung des Automobils zusammenzählen würde. Aus gutem Grund wird diese Art der kumulativen Darstellung in der Wissenschaft nicht verwendet. Wenn man die seriöse und sonst immer übliche wissenschaftliche Darstellung wählt und die Zahlen pro Tag oder pro Woche zeigt, dann wird sofort deutlich, dass die aktuelle Ausbreitung des Corona Virus absolut undramatisch ist und dem entspricht, was man sich am Ende einer Grippe-Saison erwartet. Ferner nehmen die „bestätigten“ Fälle mit der Zahl der Test zu, während die Zahl der kranken Menschen weiter zurückgeht. In Tirol z.B. gibt es die meisten „bestätigten“ Fälle eben weil dort die meisten Tests durchgeführt wurden. Fiala erinnert daran, dass das Durchschnittsalter der Verstorbenen in Österreich bei 80 Jahren liegt und fast alle an anderen Vorerkrankungen litten. Umso unverständlicher war es, den Schutz nicht auf diese Personen und deren Bezugspersonen zu konzentrieren anstatt mit dem Shutdown Hunderttausende ÖsterreicherInnen in die Isolation und Armut zu treiben und dem Land unvorstellbaren Schaden zuzufügen.

Auch Grippefälle sind massiv und schwanken jährlich stark
Die Zahl der Sterbefälle an Grippe schwankt von Jahr zu Jahr teilweise sehr stark. Z.B. gab es von der Grippe Saison 2015/2016 auf die folgende Saison fast eine Verzwanzigfachung, einen unglaublichen Anstieg von 170% (von 259 Grippe-Toten auf 4.436, dieses Jahr sind es bisher lediglich 649, Quelle: AGES). Ohne dass dies damals irgendwelche Maßnahmen oder vergleichbare Panikreaktionen zur Folge gehabt hätte. Diese großen normalen Schwankungen sind zu bedenken, wenn man Zahlen aus Italien oder anderen Gebieten mit einer aktuell hohen Zahl, bzw. einer starken Steigerung an Infizierten und Todesfällen liest. Selbst wenn die momentanen Maßnahmen der Regierung gerechtfertigt gewesen wären, stellt sich die Frage, wieso bei den vergangenen Influenza-Epidemien so überhaupt gar keine Maßnahmen ergriffen wurden.

Einschränkungen gerechtfertig?
Die massiven Einschränkungen des Lebens sind aus medizinischer Sicht unbegründet und teilweise sogar kontraproduktiv, selbst dann, wenn wir es tatsächlich mit einer Epidemie zu tun hätten. So ist z.B. die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung in einer Wohnung wesentlich höher als im Freien. "Folglich sollten eigentlich alle Menschen ermutigt werden so oft es geht ins Freie zu gehen", rät Fiala. An seine Arzt-Kollegen appelliert Fiala, der Desinformation durch die Regierung mit Fakten entgegenzutreten. „Aufgrund der dramatischen wirtschaftlichen, sozialen und demokratiepolitischen Entwicklung stellt sich auch die Frage wer in der Politik für diese unvorstellbaren Schäden haften wird“ so Fiala abschließend.


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