FPÖ – Pisec: Viele KMU werden Shutdown nicht überleben

Wien (OTS) - „Jetzt zeigen sich die negativen Folgen, dass Österreichs Unternehmen jahrelang nur als Melkkühe der Nation behandelt wurden“, erklärte heute der Obmann der Freiheitlichen Industrie und FPÖ-Industriesprecher Bundesrat MMag. Reinhard Pisec. „Viel zu hohe Steuern und Abgaben auf allen Ebenen haben vielen unserer KMU-Betriebe den Boden entzogen, sodass diese den überschnell erteilten Shutdown mit 16. März nicht überleben werden. Es ist zwar gut gemeint, wenn der Finanzminister Steuerstundungen anbietet, aber vielmehr müsste er sich über exorbitante Steuerausfälle Gedanken machen, weil viele Betriebe die verordneten Geschäftsschließungen - sollten diese nicht bald beendet werden - nicht überleben werden“, so Pisec.

„Erste Liquiditätsengpässe in der Produktion sind bei der Industrie bereits zu vermerken, weil der Konsument ausbleibt, also das Endprodukt nicht verkauft werden kann“, führte Pisec weiter aus. „Viele der jetzt zu Kurzarbeit angemeldeten Mitarbeiter werden dann vermutlich arbeitslos sein, weil ihre Betriebe das jetzt seitens der Bundesregierung vorgegebene Szenario nicht überleben werden. Die Erkenntnis daraus muss sein: Steuer- und Abgabensenkungen jetzt.“

Darüber hinaus stellt sich für Pisec die Frage, warum bis heute weder Schutzmasken noch Desinfektionsmittel in Apotheken oder sonst wo erhältlich sind. „Es mutet geradezu lächerlich an, wenn sich der Bundeskanzler auf einen einzigen (!) nicht nach Österreich durchgekommenen LKW ausredet, wissen doch Unternehmer in Lieferketten, dass wichtige Sendungen im grenzüberschreitenden Transit seit Anfang Februar mit der Bahn befördert werden sollten. Offensichtlich wurde die Lieferung von Schutzmasken auch viel zu spät bestellt. Die Bundesregierung hat die Wirtschaft über Nacht geschlossen ohne die essentiellen Vorbereitungen dafür getroffen zu haben. Dazu zählen auch die unzureichenden Tests. Ein vorausschauendes Vorgehen könnte man von einer Bundesregierung, für die Bürger 50% des Aufkommens an Steuern und Abgabenerhält leisten müssen, ohne weiteres verlangen. Ein Versagen in erster Linie des Bundeskanzlers und seines Gesundheitsministers. Zurück bleiben abertausende Unternehmer und Mitarbeiter, denen dringend geholfen werden muss.“

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