Hochsaison für Spinat: Gründonnerstag ist Spinattag

2019 wurden 10,8 Mio. Pkg. TK-Spinat gekauft, Hochsaison ist vor Ostern. Über 50 % der Österreicher essen am Gründonnerstag Spinat, zwei Drittel als Cremespinat mit Erdäpfel und Ei.

Wien (OTS) - Alljährlich steht Spinat am Gründonnerstag, dieses Jahr am 9. April 2020, bei mehr als der Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher auf dem Speiseplan – auch wenn viele Ostern dieses Jahr anders verbringen als in den Jahren davor und der Tag eigentlich mit der Farbe Grün gar nichts zu tun hat. Tatsächlich geht die Bezeichnung auf den althochdeutschen Begriff „grunen“ zurück, der eigentlich „klagen“ oder „weinen“ bedeutet. Grund zur Klage gab es am Gründonnerstag genug, nachdem Jesus an diesem Tag bekanntermaßen das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern feierte. Nichtsdestotrotz ist Spinat ernährungstechnisch nicht nur, aber natürlich auch zu Ostern eine gute Idee. Kein Wunder also, dass ein Großteil des Tiefkühlspinats vor Ostern verkauft wird.

Österreicher konsumierten 2019 10,8 Millionen Packungen Tiefkühlspinat

2019 wanderten insgesamt 10,8 Millionen Packungen Tiefkühlspinat über Österreichs Ladentische. Die Wahl fiel meist auf Cremespinat (rund 5,7 Mio. Packungen). Blattspinat (rund 3,8 Mio. Packungen) und passierter Spinat (rund 1,3 Mio. Packungen) werden traditionell weniger gekauft*.

Hochsaison für Tiefkühlspinat ist dabei wenig überraschend rund um Ostern. Bei iglo generierte man vergangenes Jahr 44 Prozent des Umsatzes mit Tiefkühlspinat bis zum Osterfest. Der klassische iglo-Cremespinat ist in dieser Zeit österreichweit das beliebteste Produkt. Alleine in den letzten Tagen vor Ostern – also zwischen 1. und 18. April 2019 – wurden mehr als 430.000 Packungen iglo-Cremespinat gekauft. Das entspricht fast einem Sechstel der verkauften Jahresmenge.

2.800 Tonnen Spinat aus dem Marchfeld für iglo-Spinatprodukte

Geerntet und verarbeitet wird der Spinat für iglo traditionell im Marchfeld. Im Jahr 2019 waren es 2.800 Tonnen des grünen Blattgemüses, die zu Cremespinat, passiertem Spinat und Blattspinat-Produkten wurden. Erntezeit ist in der Regel zwei Mal pro Jahr: einmal im Frühjahr und einmal im Spätherbst. Der optimale Erntetermin wird mit einem Temperatursummenmodell berechnet und nur freigegeben, wenn zeitlich Kapazitäten zur raschen Weiterverarbeitung zur Verfügung stehen. So kann sichergestellt werden, dass der frisch geerntete Spinat innerhalb weniger Stunden auf direktem Wege vom Feld in die Packung gelangt. Denn eine schnelle Verarbeitung trägt dazu bei, Vitamine, Aroma und Nährstoffe optimal zu erhalten.

Mehr als die Hälfte der Österreicher isst am Gründonnerstag Spinat

Wie eine Umfrage unter 1.000 Österreichern im Auftrag von iglo zeigt**, steht Spinat am Gründonnerstag traditionell bei mehr als der Hälfte der Österreicher auf dem Speiseplan. 36 Prozent bevorzugen den Klassiker Cremespinat – mit Spiegelei und Erdäpfeln. Die Kombination ist aus ernährungstechnischer Sicht durchaus empfehlenswert und dürfte ruhig öfter auf dem Speiseplan stehen. Immerhin enthalten Erdäpfel jede Menge Vitamin C und Eier tierisches Eiweiß. Beides hilft dem Körper, das Eisen aus dem Spinat zu verarbeiten und macht die Mahlzeit zu einer hochwertigen Kombination aus Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und Kohlenhydraten. Ein weiteres Plus: auch die Zubereitung ist einfach, wie dieses Rezept zeigt.

Noch mehr gute Gründe, warum Spinat nicht nur zu Ostern eine gute Idee ist:

  • Tiefkühlspinat hat beim Vitamin C-Gehalt die Nase vorn. Wie Studien*** belegen, ist tiefgefrorener Spinat vitaminreicher als frischer Spinat, der einige Zeit vom Feld bis in den Supermarkt unterwegs war. Der Grund hierfür ist ganz einfach: Bei normaler Lagerung verliert Spinat Stunde für Stunde und Tag für Tag wichtige Vitamine. Beispiel: Der durchschnittliche Vitamin C-Verlust bei einer Temperatur von 4 Grad Celsius liegt bei Spinat bei rund 10 Prozent täglich. Bei tiefgekühlter Lagerung sind jedoch nach 12 Monaten immer noch rund 70 Prozent des Vitamin C-Gehalts vorhanden.
  • Spinat ist reich an Beta-Carotin, einem Mikronährstoff, der hilft, freie Radikale zu neutralisieren und das Immunsystem zu unterstützen. Laut aktuellem Ernährungsbericht wäre eine höhere Aufnahme von Beta-Carotin wünschenswert. Mit 250 Gramm Spinat deckt man bereits die tägliche Aufnahmeempfehlung des Mikronährstoffes ab.
  • Spinat ist eine wertvolle Vitamin-A-Quelle. Vitamin A erfüllt viele wichtige Aufgaben im Körper, am bekanntesten ist dabei wohl seine Rolle beim Erhalt des normalen Sehvermögens (Sehkraft). Weitere wichtige Aufgaben sind die Förderung zum Erhalt einer normalen Immunfunktion und der normalen Hautgesundheit sowie die Förderung eines normalen Eisenstoffwechsels.
  • Spinat enthält auch Folsäure. Dieses B-Vitamin wird traditionell mit Gesundheit während der Schwangerschaft in Verbindung gebracht, es übernimmt jedoch auch viele andere Aufgaben im Körper. Dazu gehören die Förderung des Erhalts einer normalen Immunfunktion (wie Vitamin A), der Beitrag zur Verminderung von Müdigkeit und Erschöpfung sowie der Beitrag zur Synthese von Proteinen durch die Unterstützung der Produktion von Aminosäuren (den Bausteinen der Proteine).

Quellen:

* Nielsen 2019, LEH inkl. H/L, 2019, exkl. Torten/Eis

** CAWI-Studie; befragt wurden im März 2019 1.000 Österreicher zwischen 14 und 69 Jahren repräsentativ für die österr. Bevölkerung durch Marketagent.com im Auftrag von iglo Österreich

*** Colworth Laboratory, D.J. Favell, Sharnbrook, Bedford, UK, revised version July 1997

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