Arbeitsbedingungen von Journalisten dürfen auch durch Krisen nicht eingeschränkt werden

Journalismus ist besonders wichtig für die Information und Aufklärung der Bevölkerung

Wien (OTS) - Bei allem Verständnis für die gesundheitspolitischen Maßnahmen der Bundesregierung dürfen aber auch in solchen dramatischen Situationen, wie der Entwicklung der COVID-19 Lungenentzündung, die Arbeitsbedingungen von Journalisten nicht eingeschränkt werden. Es ist Aufgabe der Journalistinnen und Journalisten umfassend über diese Krise der Menschheit zu berichten.

Für den Präsidenten des Österreichischen Journalisten Clubs (ÖJC) Fred Turnheim ist das fremde „kuratieren“ einer Journalistenanfrage durch ein anderes Medium ein schwerer Verstoß gegen die Pressefreiheit. „Ein anderer Journalist kann nicht entscheiden, warum eine Frage für mich wichtig ist oder nicht, und was die „beste“ Frage ist“, kritisiert Turnheim die Entscheidungen der Politiker in Bund und Ländern, nur mehr eine kleine, ausgewählte Gruppe von Journalistinnen und Journalisten bei Pressekonferenzen zu zulassen. Turnheim weiter: „Besonders in Krisenzeiten ist es wichtig, die Spielregeln der Demokratie, die Menschenrechte und die Pressefreiheit einzuhalten“.

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