Wr. Landtag - Gabriele Mörk (SPÖ) zu Mindestsicherung: Wichtige Neuerungen für Junge und Menschen mit Behinderung

Wien (OTS/SPW-K) - „Mit dem eingebrachten Initiativantrag novelliert Wien das Mindestsicherungsgesetz und schafft die Grundlage, um Jugendliche und junge Erwachsene noch besser unterstützen zu können. Wienerinnen und Wiener unter 25 Jahren erhalten einen eigenen Rechtsanspruch auf Mindestsicherung und werden in einer eigens geschaffenen Einrichtung auf den Wiedereinstieg oder Einstieg in den Arbeitsmarkt vorbereitet“, betont SPÖ-Abgeordnete Gabriele Mörk bei der heutigen Landtagssitzung. Der Standort der gemeinsam mit dem AMS Wien betriebenen Einrichtung im zwölften Wiener Gemeindebezirk soll noch im Mai eröffnet werden.
„Diese Maßnahme ist österreichweit einzigartig, weil sie eine intensivere Zusammenarbeit zwischen dem Arbeitsmarktservice und der MA40, die künftig unter einem Dach tätig sein werden, ermöglicht. Damit können junge Menschen künftig besser betreut und stärker bei der Suche einer Anstellung unterstützt werden. Dort, wo Bedarf besteht, soll auch die Sozialarbeit intensiviert werden“, so Mörk weiter.
Seit 2016 verzeichnet Wien einen Rückgang der unter 25-Jährigen in der Mindestsicherung. Diesen erfolgreichen Weg wolle man weiterführen, so Mörk. „Gerade in Zeiten wie diesen, wo die Anzahl der arbeitslosen Menschen in Österreich ansteigt, ist es wichtig und sinnvoll, Maßnahmen für junge Erwachsene fortzusetzen“, appelliert Mörk.
Die Novelle des Mindestsicherungsgesetzes kommt aber nicht nur jungen Erwachsenen zugute, sondern auch Menschen mit Behinderung. „Sie erhalten in Zukunft einen Zuschlag in der Höhe von 165 Euro“, so Mörk.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Rathausklub
Mag.a Daniela Mantarliewa
Presse- und Online-Kommunikation
+43 1 4000 81922
daniela.mantarliewa@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10003