AK Anderl/ÖGB Katzian: „Kurzarbeit korrekt nutzen – nicht missbrauchen“

Kurzarbeit ist zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Betrieben gedacht, nicht zur heimlichen Weiterbeschäftigung von MitarbeiterInnen und nicht, um sich an Steuergeld zu bereichern

Wien. (OTS) - Das neue Corona-Kurzarbeitsmodell hilft Unternehmen sehr unbürokratisch und hochflexibel durch die Krise: Sie können so ihre MitarbeiterInnen halten und nach der Krise schnell wieder durchstarten.

„Allerdings deuten Anfragen der vergangenen Tage in den Hotlines darauf hin, dass in manchen Bereichen Überlegungen angestellt werden, Beschäftigte offiziell zur Kurzarbeit anzumelden, inoffiziell arbeiten sie aber weiter intensiv für das Unternehmen“, berichtet ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian. „Das ist Betrug und inakzeptables, unsolidarisches Verhalten. Wir werden uns derartige Fälle ganz genau anschauen und im Verdachtsfall auch melden.“

„Alle leisten jetzt große Beiträge, um das Land durch die Krise zu bringen“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl. „Kurzarbeit ist dafür ein wichtiges Instrument. Sie darf allerdings nicht missbraucht werden, sondern dient dazu, Unternehmen und Arbeitsplätze zu retten. Gemeinsam durch die Krise und aus der Krise zu kommen, muss auch heißen, dass man darauf vertrauen kann, dass es dabei ehrlich zugeht.“


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