ANSCHOBER: Zahl der an Grippe- und grippeähnlich Erkrankten bleibt ungewöhnlich stabil hoch

Wien (OTS) - Eines unserer Probleme in Österreich bei der Bewältigung der Corona-Pandemie ist das gleichzeitige Auftreten von Influenza und Corona. Weil die Symptome sehr ähnlich sind und weil damit auch das Gesundheitssystem stark belastet wird. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der an Grippe und grippeähnlich Erkrankten ab Mitte März stark gesunken und bis Ende März fast völlig ausgelaufen. Heuer bleibt die Zahl seit zwei Wochen relativ konstant und im Vergleich zu den Vorjahren vergleichsweise hoch. Nach den Auswertungen der AGES, die eine Abschätzung auf Basis von Meldungen von Ärzten aus einzelnen Regionen darstellt, liegt die Zahl der Betroffenen aktuell bei 112.000 Erkrankten. Eine Modellrechnung der AGES zur Grippe-Sterblichkeit geht derzeit von 643 Todesfällen durch Grippe in der heurigen Saison aus, informiert Gesundheitsminister Anschober.

Anschober abschließend: Ich hoffe sehr, dass nun die Grippewelle rasch so wie in den Vorjahren zurückgeht. Das würde die Arbeit im Gesundheitssystem deutlich vereinfachen.

(Grafik: AGES)


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