Corona: Bedarf an Zusatzqualifikationen steigt

Verband der Ziviltechniker- und Ingenieurbetriebe (VZI): Interdisziplinarität, soziale Kompetenz, Kreativität und Managementqualitäten gerade in Krisenzeiten gefragt

Wien (OTS) - Neuauflage der Umfrage zu Zukunftsqualifikationen für Architekten und Ingenieure

Gerade in Zeiten von Corona wird deutlich, dass auch in technischen Berufen umfangreiche Kompetenzen gefragt sind, die über den rein technischen Bereich hinausgehen. Neben neuen Datenschutz- und Gesundheitsrichtlinien werden Projektmanagement-Tools und Building Information Modeling (BIM) im Projektalltag immer präsenter. Aktuell gelte es zudem, mit dem veränderten – teils erhöhten – Kommunikationsbedarf in Zeiten von Corona umgehen zu können: „Interdisziplinarität, Kreativität, soziale und kommunikative- als auch Managementkompetenzen müssen verstärkt in den Projektalltag einfließen, um den sich wandelnden Anforderungen im digitalen Zeitalter gerecht zu werden. Mit der aktuellen Krise steigt der Bedarf an diesen Zusatzqualifikationen“, ist Andreas Gobiet, Präsident des VZI, Ingenos Gobiet, überzeugt. Um Studierenden die Möglichkeit zu geben, diese Entwicklung mitzugestalten, geht der VZI jetzt in die zweite Runde mit einer 2019 bereits bei SchülerInnen und technischen Büros durchgeführten Umfrage: Bis Ende April 2020 sind Studierende technischer Universitäten zur Teilnahme aufgerufen: https://www.soscisurvey.de/futureskills/

Digitalisierung heißt Veränderung

Trotz einer fundierten technischen Ausbildung sind österreichische Architekten und Ingenieure mit unzureichenden Qualifikationen von Bewerbern vor allem im Hinblick auf die im digitalen Zeitalter für diesen Berufszweig so wichtigen Managementfähigkeiten sowie sozialen und kommunikativen Kompetenzen konfrontiert. Das rasante Fortschreiten der Digitalisierung unterschiedlichster Prozesse bringt enormes Potenzial mit sich. Frühzeitiges Erlernen umfangreicher, über den rein technischen Bereich hinausgehender Kompetenzen ist essenzieller Bestandteil für das erfolgreiche Arbeiten im digitalen Umfeld von Architekten und Ingenieuren von morgen – so sind die Mitglieder des VZI überzeugt. Mit der Neuauflage der Umfrage will der Verband konkrete Verbesserungspotenziale in technischen Studiengängen aufzeigen.

Über den VZI

Der 1987 gegründete Verband der Ziviltechniker- und Ingenieurbetriebe (VZI) freiwillige Interessensvertretung der großen Ziviltechnikerbüros und Ingenieurbetriebe. Im Dialog mit führenden Vertretern aus Politik und Wirtschaft vertritt der VZI die Interessen von rund 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Architektur- und Ingenieurwesen. Der VZI versteht sich als Schnittstelle zwischen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Im Rahmen der VZI-Lounge bietet der Verband seinen Mitgliedern eine Plattform, um Kontakte mit Persönlichkeiten des wirtschaftlichen und öffentlichen Bereichs zu knüpfen. Um die Anliegen seiner Mitglieder aktiv zu vertreten, werden architektur-, bildungs- und gesellschaftspolitisch relevante Themen im VZI laufend diskutiert sowie entsprechende Positionen des Verbands ausgearbeitet und veröffentlicht.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Helene Fink
FINK | Kommunikations- und Projektagentur
0664 / 521 43 89
office@diefink.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FNK0001