VSV/Kolba: Corona Virus – VSV zeigt Tiroler Behörden bei Staatsanwaltschaft an

VSV startet europaweite Sammelaktion für Corona-Virus-Opfer mit Ausgang Tirol

Ischgl und das Paznauntal, St. Anton am Arlberg, Sölden und das Zillertal sind solche Hot-Spots gewesen, bei denen es massive Hinweise gibt, dass die Tiroler Behörden – offenbar im Interesse der Tourismusbetriebe – Sperren von Pisten und Hotels hinausgezögert haben könnten
Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereines (VSV)
Rechtsanwalt Dr. Alfred Noll hat daher in unserem Auftrag bei der Staatsanwaltschaft in Tirol eine weitere Sachverhaltsdarstellung eingebracht.
Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereines (VSV)
Es ist abenteuerlich, was da Gäste aus Deutschland und anderen europäischen Ländern erlebt haben
Sebastian Reinfeldt, Journalist Semiosisblog
Spätestens seit 5. März 2020 müssten die Behörden gewusst haben, dass von Ischgl eine massive Ansteckungsgefahr ausging“.
Sebastian Reinfeldt, Journalist Semiosisblog
Wir werden die Geschädigten mit einem kostenlosen Newsletter über das Strafverfahren auf dem Laufenden halten und – zu gegebener Zeit – auch Amtshaftungsklagen gegen die Republik Österreich anbieten
Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereines (VSV)
Wir rufen Geschädigte in ganz Europa auf, sich über unsere Plattform www.verbraucherschutzverein.at/Corona-Virus-Tirolkostenlos zu melden.
Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereines (VSV)

Wien (OTS) - Die Corona-Virus-Pandemie breitet sich in Europa schnell aus. Es gibt verschiedene Hot-Spots, wo bei Menschenansammlungen eine sprunghafte Infizierung stattgefunden hat.

Dazu gehören beliebte Ski-Ort in Tirol, die heute abgeriegelt sind, bei denen aber der Verdacht besteht, dass – aus kommerziellen Gründen – diese Abriegelung zu spät und zu unkoordiniert erfolgt ist.

„Ischgl und das Paznauntal, St. Anton am Arlberg, Sölden und das Zillertal sind solche Hot-Spots gewesen, bei denen es massive Hinweise gibt, dass die Tiroler Behörden – offenbar im Interesse der Tourismusbetriebe – Sperren von Pisten und Hotels hinausgezögert haben könnten,“ sagt Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereines (VSV). „Rechtsanwalt Dr. Alfred Noll hat daher in unserem Auftrag bei der Staatsanwaltschaft in Tirol eine weitere Sachverhaltsdarstellung eingebracht.“

Der VSV arbeitet in diesem Fall eng mit dem Aufdecker-Journalisten Dr. Sebastian Reinfeldt vom Semiosisblog (www.semiosis.at) zusammen, der bereits eine Reihe von Verdachtsmomenten in seinem Blog aufgedeckt hat. „Es ist abenteuerlich, was da Gäste aus Deutschland und anderen europäischen Ländern erlebt haben“, sagt Sebastian Reinfeldt. Weiter: „Spätestens seit 5. März 2020 müssten die Behörden gewusst haben, dass von Ischgl eine massive Ansteckungsgefahr ausging“.

Der VSV sammelt aber auch Personen, die sich – nach einem Aufenthalt in den genannten Gebieten – infiziert haben und entweder Vermögensschäden (Verdienstausfall, ...) oder gar durch eine Erkrankung körperliche Schäden (Schmerzengeld, ...) davongetragen haben.

„Wir werden die Geschädigten mit einem kostenlosen Newsletter über das Strafverfahren auf dem Laufenden halten und – zu gegebener Zeit – auch Amtshaftungsklagen gegen die Republik Österreich anbieten,“ kündigt Peter Kolba an. „Wir rufen Geschädigte in ganz Europa auf, sich über unsere Plattform www.verbraucherschutzverein.at/Corona-Virus-Tirolkostenlos zu melden.“

Service:

Anmeldung unter www.verbraucherschutzverein.at/Corona-Virus-Tirol

Berichte auf www.semiosis.at

Sammelaktion Corona-Virus-Tirol Sammelaktion
Hier können sich europäische Bürger*innen, die sich in Tirol angesteckt haben, Schadenersatz einmelden.
Corona-Virus-Tirol Anmeldung Sammelaktion

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Peter Kolba, Obmann de VSV, +436602002437

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VBR0001