- 20.03.2020, 13:40:59
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EANS-News: STRABAG meldet Kurzarbeit in Österreich an
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* Kurzarbeit für zunächst drei Monate
* Rasche Reaktion auf gestern überarbeitete Bundesrichtlinie Kurzarbeitshilfe
Strategische Unternehmensentscheidungen
Wien - STRABAG, das größte österreichische Bauunternehmen, wird in Österreich
für zunächst drei Monate Kurzarbeit anmelden. Damit wird umgehend auf die
gestern, Donnerstag, überarbeitete Bundesrichtlinie Kurzarbeitshilfe (KUA-COVID-
19) reagiert.
"Mit den neuen Rahmenbedingungen zur Kurzarbeit hat die Regierung - nicht
zuletzt aufgrund des öffentlichen Drucks - eine für alle akzeptable und
vernünftige Lösung ausgearbeitet. Das 'Gespenst der Kündigung aller
Mitarbeitenden' ist damit vom Tisch, und darüber bin ich sehr froh. Wir haben
Kurzarbeit zu tragbaren Bedingungen immer als die bevorzugte Lösung angesehen -
diese Bedingungen sind jetzt geschaffen worden. Bis dahin mussten wir das Risiko
für unser Unternehmen mit seinen tausenden Arbeitsplätzen verringern. Daher
hatten wir die Mitarbeitenden zunächst höchst vorsorglich beim Frühwarnsystem
des AMS angemeldet", sagt Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE.
"Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Vertrauen und dem
Betriebsrat für den konstruktiven Dialog. Damit können wir nun gemeinsam
drastischere Maßnahmen verhindern."
Der Betriebsrat von STRABAG in Österreich unterstützt die Vorgehensweise: "Mit
großer Erleichterung hat das Team des Betriebsrats die Entscheidung über eine
Einführung der Kurzarbeit bei STRABAG zur Kenntnis genommen und begrüßt die
Pläne des Vorstands, diese in Österreich einzuführen. Damit kommen auch unsere
wichtigsten Forderungen und Bemühungen, die der Betriebsrat in enger
Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften gesetzt hatte, zu einem positiven
Abschluss", kommentiert Omar Al-Rawi, Vorsitzender des Angestellten-Betriebsrats
in Österreich.
"Warum wir uns gerade für dieses Modell stark gemacht haben, liegt auf der Hand:
Kurzarbeit sichert die meisten Arbeitsplätze, ermöglicht am effizientesten den
Fortbestand des Unternehmens und bedeutet für alle Kolleginnen und Kollegen
trotz unvermeidlichem Einkommensverlust eine weitaus bessere finanzielle
Situation als bei einem normalen Arbeitslosengeldbezug", ergänzt Roland Taibl,
Vorsitzender des Zentralbetriebsrats.
Rückfragehinweis:
STRABAG SE
Diana Neumüller-Klein
Head of Corporate Communications & Investor Relations
Tel: +43 1 22422-1116
[email protected]
Ende der Mitteilung euro adhoc
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Anhänge zur Meldung:
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http://resources.euroadhoc.com/documents/2246/5/10436459/0/STRABAG_Corona_Kurzarbeit_D_März2020.pdf
Emittent: STRABAG SE
Donau-City-Straße 9
A-1220 Wien
Telefon: +43 1 22422 -0
FAX: +43 1 22422 - 1177
Email: [email protected]
WWW: www.strabag.com
ISIN: AT000000STR1, AT0000A05HY9
Indizes: ATX, SATX, WBI
Börsen: Wien
Sprache: Deutsch
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