APA-Faktenchecks im Kampf gegen Falschinformationen

Ressortübergreifendes Team prüft Behauptungen auf ihre Plausibilität

Wien (OTS) - Die APA-Redaktion verstärkt ihre Aktivitäten im Kampf gegen Falschinformationen und startet einen eigenen Faktencheck-Bereich. Ein ressortübergreifendes Team unter der Leitung von APA-Verification-Officer Florian Schmidt überprüft seit Anfang März Behauptungen zu verschiedenen Themen auf ihre Plausibilität. Der jeweilige Verifikationsvorgang wird als APA-Faktencheck im APA-OnlineManager (AOM) sowie auf einer eigenen Website veröffentlicht.

Falschinformationen und sogenannte Fake News, Desinformation und Gerüchte nehmen derzeit im Zuge der Coronavirus-Krise massiv zu. Nicht nur für Privatpersonen wird es immer schwieriger, Tatsachen und falsche Behauptungen auseinanderzuhalten. Auch die Medien müssen sich angesichts vielfältiger Strategien der Desinformation im Netz immer besser wappnen.

"Check, re-check und double-check gehört für Nachrichtenagenturen schon immer zum journalistischen Handwerk. Die Verbreitung von richtigen, glaubwürdigen und vertrauenswürdigen Informationen ist unser Kerngeschäft", sagte APA-Chefredakteur Johannes Bruckenberger. "Der APA-Faktencheck soll eine zuverlässige Hilfe beim Einschätzen und Bewerten von Informationen bieten. Durch das Aufzeigen objektiver Sachverhalte wird im Idealfall ungerechtfertigten Vorurteilen entgegengewirkt und Manipulationsversuche werden unterbunden", so Bruckenberger.

APA-Geschäftsführer Clemens Pig betonte die gesellschaftliche Bedeutung der Initiative: "Die steigende Menge an Desinformation ist eine Gefahr für die demokratische Gesellschaft. Sie erfordert ein starkes Gegengewicht an faktenbasierter, korrekter, überprüfter und zuverlässiger Information. Das liefert der neue APA-Faktencheck."

Ein APA-Faktencheck besteht aus drei Teilen: Zu Beginn wird die zu überprüfende Information wiedergegeben. Danach wird die Einschätzung der Information anhand des abgeschlossenen Verifizierungsprozesses vorweggenommen. Anschließend wird transparent offengelegt, welche Verifizierungsschritte und Recherchen zu dem Thema erfolgt sind und auf welche geprüften Tatsachen sich die Einschätzung des Faktencheck-Teams der APA stützt.

Die Faktenchecks sind über die Website http://go.apa.at/flO3vxL1 beziehungsweise http://go.apa.at/8rQboU7e abrufbar. Seit Monatsbeginn wurden dort bereits mehrere Verifikationsmeldungen publiziert. Der Schwerpunkt lag zuletzt vor allem auf Themen rund um das Coronavirus. Unter anderem wurden Informationen rund um das Medikament Ibuprofen, erkrankte Skiurlauber aus Skandinavien oder kolportierte Delfin-Sichtungen in Triest recherchiert. Auf der Website gibt es auch weiterführende Informationen zum Thema Faktencheck.

Kunden des APA-Basisdienstes stehen die Faktenchecks in einer eigenen AOM-Agentur ("APA Faktencheck") ohne Zusatzkosten zur Verfügung. Darüber hinaus verstärkt die APA-Redaktion derzeit im Rahmen der Coronavirus-Berichterstattung auch im Basisdienst selbst solche Faktencheck-Elemente. Unter der E-Mail-Adresse faktencheck@apa.at nimmt die APA auch Anregungen zu möglichen Themen entgegen.

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