Haimbuchner: Mangel an Schutzausrüstung: "Wir müssen die Fabrikation lebenswichtiger Medizinprodukte nach Hause holen

Mehr Unabhängigkeit von der „Werkbank China“ – Globale Lieferketten als Risiko

Linz (OTS) - Der oberösterreichische Landeshauptmann-Stellvertreter und stellvertretende Bundesparteiobmann der FPÖ, Dr. Manfred Haimbuchner wandte sich am Freitag an die Öffentlichkeit und sprach sich dafür aus, alles dafür zu tun, um angesichts der Coronakrise die Produktionen von medizinischem Bedarf künftig stärker in Österreich anzusiedeln. Haimbuchner reagierte damit auch auf Medienberichte, wonach Ärzte in Ordinationen und Spitälern derzeit zunehmend über einen Mangel an Schutzausrüstung klagen. „Das medizinische Personal in ganz Österreich leistet nicht nur in der Krise einen unschätzbar wertvollen Dienst für uns alle, da darf es nicht sein, dass diese Menschen nicht über ausreichend Schutzmasken und Schutzbrillen verfügen, um sich selbst zu schützen. Wir haben in Oberösterreich zwar eine hervorragend arbeitende Taskforce für Schutzausrüstung, die sich laufend um Priorisierungen und Beschaffung kümmert, die aber aktuell mit Lieferengpässen aus dem Ausland konfrontiert ist“, fasst der Landeshauptmann-Stellvertreter die Situation zusammen. *****

Umfassende Reindustrialisierung nötig

In der Krise zeige sich, dass sich Österreich in der Vergangenheit zu stark auf Länder wie China verlassen hat, wenn es um die Fabrikation von lebenswichtiger Schutzausrüstung und medizinischem Bedarf ging, so der oberösterreichische FPÖ-Parteichef weiter. „Wir müssen als Land eine größere Unabhängigkeit von der Werkbank China anstreben. Damit das gelingen kann, werde ich in Oberösterreich Gespräche mit potentiellen heimischen Produzenten führen und mich für entsprechende Anreizsysteme sowie eine möglichst umfassende Reindustrialisierung stark machen. Wir sehen aktuell, dass die globalen Lieferketten im Falle einer Krise sehr sensibel auf Erschütterungen reagieren und genau dann einbrechen, wenn wir sie am dringendsten brauchen. Dieses Risiko muss Österreich für die Zukunft weitest möglich minimieren“, erklärte der Landeshauptmann-Stellvertreter zum Abschluss.

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