- 20.03.2020, 06:37:01
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Haimbuchner: Mangel an Schutzausrüstung: "Wir müssen die Fabrikation lebenswichtiger Medizinprodukte nach Hause holen
Mehr Unabhängigkeit von der „Werkbank China“ – Globale Lieferketten als Risiko
Utl.: Mehr Unabhängigkeit von der „Werkbank China“ – Globale
Lieferketten als Risiko =
Linz (OTS) - Der oberösterreichische Landeshauptmann-Stellvertreter
und stellvertretende Bundesparteiobmann der FPÖ, Dr. Manfred
Haimbuchner wandte sich am Freitag an die Öffentlichkeit und sprach
sich dafür aus, alles dafür zu tun, um angesichts der Coronakrise die
Produktionen von medizinischem Bedarf künftig stärker in Österreich
anzusiedeln. Haimbuchner reagierte damit auch auf Medienberichte,
wonach Ärzte in Ordinationen und Spitälern derzeit zunehmend über
einen Mangel an Schutzausrüstung klagen. „Das medizinische Personal
in ganz Österreich leistet nicht nur in der Krise einen unschätzbar
wertvollen Dienst für uns alle, da darf es nicht sein, dass diese
Menschen nicht über ausreichend Schutzmasken und Schutzbrillen
verfügen, um sich selbst zu schützen. Wir haben in Oberösterreich
zwar eine hervorragend arbeitende Taskforce für Schutzausrüstung, die
sich laufend um Priorisierungen und Beschaffung kümmert, die aber
aktuell mit Lieferengpässen aus dem Ausland konfrontiert ist“, fasst
der Landeshauptmann-Stellvertreter die Situation zusammen. *****
Umfassende Reindustrialisierung nötig
In der Krise zeige sich, dass sich Österreich in der Vergangenheit zu
stark auf Länder wie China verlassen hat, wenn es um die Fabrikation
von lebenswichtiger Schutzausrüstung und medizinischem Bedarf ging,
so der oberösterreichische FPÖ-Parteichef weiter. „Wir müssen als
Land eine größere Unabhängigkeit von der Werkbank China anstreben.
Damit das gelingen kann, werde ich in Oberösterreich Gespräche mit
potentiellen heimischen Produzenten führen und mich für entsprechende
Anreizsysteme sowie eine möglichst umfassende Reindustrialisierung
stark machen. Wir sehen aktuell, dass die globalen Lieferketten im
Falle einer Krise sehr sensibel auf Erschütterungen reagieren und
genau dann einbrechen, wenn wir sie am dringendsten brauchen. Dieses
Risiko muss Österreich für die Zukunft weitest möglich minimieren“,
erklärte der Landeshauptmann-Stellvertreter zum Abschluss.
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