Staatssekretärin Lunacek: 5 Millionen zusätzliche Mittel für Beihilfen aus dem Künstler-Sozialversicherungsfonds

Wien (OTS) - Im Rahmen der allgemeinen Anstrengungen der Bundesregierung zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen, wird ein weiterer Schritt gesetzt, um die finanziellen Folgen für die in der Kunst und Kultur Tätigen abzufedern.

Der Unterstützungsfonds des Künstler-Sozialversicherungsfonds (K-SVF) wird mit bis zu 5 Millionen Euro zusätzlich für 2020 dotiert – vorausgesetzt die Zustimmung des Parlaments. Zusätzlich zu Künstler*innen können nun auch Kulturvermittler*innen diese Beihilfe beantragen so sie nicht aus dem Härtefonds unterstützt werden können.

„Durch den Ausbruch von COVID-19 und die dadurch nötigen Schließungen und Absagen von künstlerischen Veranstaltungen ist eine Vielzahl der in Kunst und Kultur Tätigen mit existenzbedrohenden Folgen konfrontiert. Um Künstler*innen und Kulturvermittler*innen unkompliziert helfen zu helfen, werden die Mittel für die Beihilfen auf 5 Millionen erhöht. Ein vereinfachtes Entscheidungsverfahren wird rasche Hilfe sicherstellen“, kündigte Staatssekretärin für Kunst und Kultur, Ulrike Lunacek, heute an.

“Besonders freut es mich, dass es uns gelungen ist, neben Künstler*innen nun auch Kulturvermittler*innen in K-SVF-Unterstützungsleistungen einzubinden,” betont Lunacek. Diese nehmen für Museen, Ausstellungen oder andere Kulturveranstaltungen Bildungs- und Kommunikationsaufgaben wahr. Die Soforthilfe steht für alle, denen nicht durch den Härtefonds geholfen wird zur Verfügung. Es handelt sich somit um eine wichtige Ergänzung im gesamten Maßnahmen-Mix der Regierung“, so Lunacek.

Der schon existierende Unterstützungsfonds des Künstler-Sozialversicherungsfonds gewährt bereits seit 2015 Künstler*innen Beihilfen für Einkommenseinbußen in besonders berücksichtigungswürdigen Notfällen. Hierfür stehen normalerweise jährlich bis zu 500.000 Euro zur Verfügung.

„Dem Team des Künstler-Sozialversicherungsfonds danke ich sehr herzlich für die konstruktive Zusammenarbeit und für sein außerordentliches Engagement in diesen herausfordernden Stunden“, so Lunacek anerkennend.

“Mein Dank gilt weiters den österreichischen Parlamentarier*innen, die in dieser herausfordernden Zeit bereit sind, auch für die gesellschaftlich so wichtige Kunst und Kultur mit der Bundesregierung gemeinsam an einem Strang zu ziehen“, Lunacek abschließend.

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