- 17.03.2020, 10:18:31
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Appell: Unterstützung und Hilfe für ältere Menschen aufrechterhalten
LR Teschl-Hofmeister/Bischof Schwarz: „Gegenseitige Unterstützung mit dem notwendigen Abstand, aber in großer Solidarität“
Utl.: LR Teschl-Hofmeister/Bischof Schwarz: „Gegenseitige
Unterstützung mit dem notwendigen Abstand, aber in großer
Solidarität“ =
St. Pölten (OTS/NLK) - Einen Appell richten Familien-Landesrätin
Christiane Teschl-Hofmeister und Bischof Alois Schwarz in Bezug auf
die aktuelle Corona-Krise an die Bürgerinnen und Bürger: „Wir wissen,
dass die herrschende Situation uns alle als Gemeinschaft fordert,
aber wir haben das miteinander bisher bestmöglich bewältigt und das
werden wir auch in Zukunft tun. Besonders die Pfarrgemeinschaften in
unserem Bundesland beherbergen ein großes Potenzial an Solidarität
und Mitmenschlichkeit. Eine Bereitschaft zur Hilfe und gegenseitigen
Unterstützung, die es dringend braucht. Besonders ältere Menschen
brauchen nun unseren Schutz und unsere Hilfe.“ Teschl-Hofmeister und
Bischof Alois Schwarz rufen zur Nachbarschaftshilfe ohne körperliche
Begegnung auf und appellieren an alle Österreicherinnen und
Österreicher das gute Pfarrnetzwerk zu nutzen. Im aktuellen
Newsletter des Fachbereichs Pfarrgemeinde werden die Pfarren erneut
auf den Aufruf hingewiesen und auch die Caritas startete ihr Projekt
#TeamNächstenliebe.
„Wenn Sie ältere Mitmenschen mit wenig sozialem Kontakt in Ihrem
Umfeld haben, dann nehmen Sie Kontakt auf und bieten Sie Ihre Hilfe
an – mit dem nötigen Abstand, aber in großer Solidarität! Helfen Sie
beim Einkauf, holen Sie Medikamente aus der Apotheke und helfen Sie
bei sonstigen Besorgungen“, erklären Teschl-Hofmeister und Bischof
Alois Schwarz. All jene, die in der derzeitigen Situation nicht zur
Risikogruppe gehören, werden gebeten, jene zu unterstützen, die diese
Tage besser zuhause bleiben sollten. So fragen Sie sich bitte: Gibt
es Menschen, für die wir einkaufen gehen können oder für die wir die
notwendigen Besorgungen in der Apotheke erledigen können? Gibt es
jemanden, der sich freuen würde, wenn wir für ihn/sie mitkochen? Oder
ist es vielleicht ein einfacher Anruf, der in Tagen wie diesen für
viele, die alleine sind sehr viel bedeutet? Gehen wir aufeinander zu,
rufen wir einander an, fragen wir nach, seien wir uns nahe im Geist.
In diesen Tagen sind es vor allem ältere, schutzbedürftige
Mitbürgerinnen und Mitbürger oder jene, die allein leben, in
Quarantäne sind oder sich tatsächlich infiziert haben. Hier können
nachbarschaftliche und pfarrgemeindliche Dienste angeboten werden:
Einkäufe, medizinische Versorgung und vor allem auch regelmäßige,
aufmunternde Kommunikation über Telefon, Mail oder soziale Medien.
Der alltäglichen Solidarität und Kreativität sind hier keine Grenzen
gesetzt!
„Unsere Pfarren sind Netzwerke christlicher Nächstenliebe mit vielen
ehrenamtlichen Diensten. Oft geht es um eine Wachsamkeit füreinander.
Ein Telefonat und ein im Gebet aneinander Denken macht uns sensibel
für Hilfsdienste. Freilich Hilfe annehmen, um sich selbst zu schützen
- da braucht es jetzt vielleicht auch eine Überwindung der bisherigen
Eigenständigkeit. Bitte lassen Sie sich helfen durch Botendienste,
Einkaufen, und Zuarbeiten ohne dass Sie dadurch einander begegnen.
Ein Gespräch am Telefon kann tröstend sein im Alleinsein in
Quarantäne. Ein Aneinanderdenken braucht auch Zeiten des Zuhörens.
Christen reden auch mit Gott und beten füreinander. Das ist eine
geistliche Stärkung“, so Bischof Alois Schwarz.
„Den Engagierten und freiwillig Tätigen gilt unser besonderer Dank.
Danke an alle, die auf sich selbst schauen, die Eigenverantwortung
ernst nehmen und ganz besonderen Dank an alle, die sich jetzt
besonders um ihre Mitmenschen kümmern“, Teschl-Hofmeister und Bischof
Alois Schwarz abschließend.
Weitere Informationen: Büro LR Teschl-Hofmeister, Mag. (FH) Dieter
Kraus, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail [email protected]
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