younion: Gewerkschaft fordert rasche Unterstützung für Beschäftigte im Kunst- und Kulturbereich

Lasten dürfen nicht auf die Schwächsten abgewälzt werden!

Wien (OTS) - Die Absage von Veranstaltungen und die Schließung von Häusern hat zu einer beispiellosen Situation im Kunst- und Kulturbereich geführt. Vor allem atypisch Beschäftige und Freischaffende stehen plötzlich ohne jegliches Einkommen da. Christian Meidlinger, Vorsitzender der younion _ Die Daseinsgewerkschaft: „Viele von ihnen haben kein finanzielles Polster um diese Situation zu meistern. Noch dazu ist völlig unklar, wie lange dieser Ausnahmezustand anhalten wird.“

younion _ Die Daseinsgewerkschaft fordert die Bundesregierung deshalb auf, rasch etwas für die Beschäftigten im Kunst- und Kulturbereich zu unternehmen. Christian Meidlinger: „Es muss schnell und unkompliziert geholfen werden. Hier geht es um Existenzen.“

Gerade der Kunst- und Kulturbereich kann nicht mit anderen Branchen verglichen werden. Denn Vorstellungen, die jetzt nicht stattfinden, können nach der Krise nicht dazwischen eingeschoben werden. „Weg ist weg. Keine Vorstellung, keine Gage“, sagt Thomas Dürrer, ÖGB-Bundessekretär. Er warnt auch vor massiven Einsparungen, wenn die Krise einmal überwunden ist. Dürrer: „Die Veranstalter kommen in massive Budgetnot – und dann vermutlich auf die Idee, noch weiter beim Personal einzusparen. Das darf nicht passieren!“

Thomas Dürrer abschließend: „Wir stecken mitten in einer außergewöhnlichen Situation, aber ich bin überzeugt, dass wir da wieder gemeinsam herausfinden werden. Ich bedanke mich bei allen Beschäftigten, die jetzt dabei sind, alle Absagen abzuwickeln.“

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