Coronavirus: Berufsverband für Dolmetschen und Übersetzen fordert Unterstützung für Selbstständige

Behördliches Veranstaltungsverbot existenzbedrohend

Wien (OTS) - Die am 10. März von der österreichischen Bundesregierung verkündete massive Einschränkung des wirtschaftlichen Lebens trifft auch selbstständige DolmetscherInnen und ÜbersetzerInnen hart. Indoor-Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmenden müssen abgesagt werden – bei diesen kommen sehr häufig DolmetscherInnen zum Einsatz, deren Einkommensquelle dadurch wegfällt. Durch die behördlich angeordneten Veranstaltungsbeschränkungen entfällt der Anspruch auf Stornogebühren. Auch bei Übersetzungsaufträgen ist angesichts einer drohenden Rezession mittel- bis längerfristig mit Rückgängen zu rechnen.

Vor diesem Hintergrund fordert UNIVERSITAS Austria, Berufsverband für Dolmetschen und Übersetzen, die Regierung auf, bei zu treffenden konjunktur-, steuer- und sozialpolitischen Förderprogrammen auch Selbstständige zu berücksichtigen, die das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft bilden.

UNIVERSITAS Austria als größter österreichischer Berufsverband der Branche schließt sich damit dem Appell des Weltdachverbands FIT (Fédération Internationale des Traducteurs) und weiterer internationaler Partnerverbände an.

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