Coronavirus: AG - Hanger: „Schließung der Hochschulen darf nicht zu Benachteiligung der Studierenden führen!“

AktionsGemeinschaft fordert rasche Handlung der Universitäten

Wien (OTS) - Vor wenigen Minuten wurde durch die Bundesregierung fixiert, dass nach der Universität Innsbruck und der Med Uni Wien nun eine österreichweite Sperrung der Hochschulen erfolgen soll.
„Das ist ein wichtiger und richtiger Schritt, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern“, so Sabine Hanger, Obfrau der AktionsGemeinschaft. Gleichzeitig warnt sie aber davor, dass nicht die Studierenden die Leidtragenden dieser Maßnahme sein dürfen. „Nun ist es wichtig, dass die Universitäten so rasch wie möglich alle nötigen Schritte setzen, damit hier keine Nachteile im Studium erwachsen!“

Ein großes Problem sieht sie vor allem bei Beihilfenbeziehenden. „Viele Förderungen hängen an einem entsprechenden ECTS-Nachweis. Es muss von allen zuständigen Seiten Sorge dafür getragen werden, dass hier niemand aufgrund der Sperre Beihilfen verliert oder aus der Toleranzsemesterzeit rutscht!“

„Ein flächendeckendes Streaming von Vorlesungen und Lehrveranstaltungen für alle Studienrichtungen könnte hier erst einmal Abhilfe schaffen. Es wird Zeit, dass die Hochschulen endlich im 21. Jahrhundert ankommen und mit Vorantreiben der Digitalisierung auf diese Krise reagieren“, schließt Hanger.

Wir wünschen allen Infizierten eine baldige Besserung!

Die AktionsGemeinschaft ist die größte Studienvertretung in Österreich und stellt seit der ÖH-Wahl 2019 an 16 Hochschulen die Exekutive.

Rückfragen & Kontakt:

Florida Kleebinder
Pressesprecherin
Tel.: 0660 486 22 57
Mail: florida.kleebinder@aktionsgemeinschaft.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AGP0001