märklinMODERNE – Architektur in Miniatur

Eine Ausstellung des Online-Magazins moderneREGIONAL von 11. März bis 12. Juli 2020 im Hofmobiliendepot - Möbel Museum Wien

Wien (OTS) - Das Hofmobiliendepot präsentiert von 11. März bis 12. Juli 2020 die Ausstellung „märklinMODERNE – Architektur in Miniatur“ des Online-Magazins moderneREGIONAL gemeinsam mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main und der architekturgalerie am weißenhof in Stuttgart. Die Ausstellung zeigt, wie die „große“ Architektur ihren Weg auf die Modellbahnplatten fand und wie architekturbegeistert die Modelleisenbahner der Wirtschaftswunderjahre wirklich waren. Den Namen Märklin haben sich die Ausstellungsmacher dabei nur geliehen, denn es geht hier nicht um das „fahrende Material“. Aber Märklin ist längst zum Synonym für die Modellbahn im Allgemeinen geworden. Präsentiert werden ausgewählte Modellbausätze der Nachkriegsmoderne von Produzenten wie Faller, Vollmer und Kibri. Zu sehen gibt es Villen, Hochhäuser, Tankstellen, Bahnhöfe sowie eine Megacity.

Auf den Modelleisenbahnanlagen drehte die Dampflok ab 1960 ihre Runden nicht nur zwischen Fachwerkhäusern. Flugdach, Rasterfassade und Glaskuppel gehörten wie selbstverständlich zum Miniatur-Stadtbild. Während die Modellbahnproduzenten auf eine begrenzte Anzahl von Vorbildern zurückgreifen mussten, konnten die Hersteller der Häuschen aus dem unermesslichen Fundus der Architektur schöpfen. Für ein paar D-Mark oder Schilling konnten sich die Modelleisenbahner aus den Katalogen der Häuschen-Hersteller ihre eigene Traumvilla aussuchen. Die futuristische „Villa im Tessin“ im Maßstab 1:87 konnte sich jeder leisten. Über 400.000 Mal verkaufte sich dieser inzwischen zum Kultobjekt gereifte Bausatz. Sein reales Vorbild, ein Wohnhaus in der Schweiz, hatte den Marktführer unter den Produzenten, die Gebrüder Faller, 1961 gleich doppelt inspiriert. Sie bauten sich eine ähnliche Villa am Firmensitz in Gütenbach in Deutschland und entwickelten parallel den legendären Spritzgussbausatz. Mit großformatigen Fotografien werden die gezeigten Modellbausätze ihren architektonischen Vorbildern gegenübergestellt und die Geschichten dahinter erzählt.

Audio- und Videodokumente, in denen professionelle wie private Modellbauer zu Wort kommen, sowie ein eigens für die Ausstellung produzierter Dokumentarfilm ergänzen die einzeln vorgestellten Bausätze und lassen die BesucherInnen an der Leidenschaft für das Modellbauen teilhaben. Zwei Modellbahnanlagen bringen Bewegung in die Schau, die im Hofmobiliendepot um eine große Modelleisenbahn aus Oberösterreich und ein Modell des Wiener Westbahnhofs ergänzt wird. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung.

Klaus Panholzer, Geschäftsführer der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. – „Der Mikrokosmos Modellbau ermöglichte es damals und auch heute, sich die große, weite Welt nach Hause zu holen und sie nach den eigenen architektonischen Vorstellungen zu gestalten.“

Markus Laumann, Leitung Hofmobiliendepot ∙ Möbel Museum Wien – „Die Ausstellung zeigt, dass die oftmals als ein wenig spießig bezeichneten Modelleisenbahner ein manchmal geradezu avantgardistisches Verhältnis zur Architektur ihrer Zeit pflegten.“

Daniel Bartetzko und Karin Berkemann, moderneREGIONAL, KuratorInnen der Ausstellung – „Im Hobbykeller der Wirtschaftswunderzeit drehte die Dampflok ihre beschaulichen Runden nicht nur zwischen Fachwerkhäusern – auf der Modellbahnplatte gab es immer auch die Architekturmoderne. Flugdach, Rasterfassade und Glaskuppel fanden sich in den Katalogen der Häuschenhersteller wie Faller, Vollmer oder Kibri oft schon früher als romantisierende Altbauten.“

Ausstellungsort:
Hofmobiliendepot ∙ Möbel Museum Wien
Andreasgasse 7, 1070 Wien
www.hofmobiliendepot.at

Ausstellungsdauer:
11. März bis 12. Juli 2020

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr. Zusätzlich geöffnet am Montag, den 13. April und 1. Juni 2020

KuratorInnen:
Karin Berkemann, Daniel Bartetzko (Online-Magazin moderneREGIONAL)

Eintritt:
Erwachsene € 10,50 / Studenten (19-25 J.) € 9,50 / Senioren (60+) € 9,50 / Kinder (6-18 J.) € 6,50 / Familie (2 EW + 3 K) € 23. Führungsaufpreis: Erwachsene € 2, Kinder (6-18 J.) € 1.

Weiterführende Informationen und ausgewähltes Bildmaterial finden Sie hier.

Die Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB) verwaltet mit Schloß Schönbrunn, dem Hofmobiliendepot ∙ Möbel Museum Wien, dem Sisi Museum, den Kaiserappartements und der Silberkammer in der Wiener Hofburg sowie Schloss Hof und Schloss Niederweiden die wichtigsten Attraktionen des imperialen Erbes Österreichs. Die SKB ist mit der Erhaltung und Revitalisierung der anvertrauten Kulturgüter betraut. Die dafür notwendigen Mittel werden zur Gänze aus von der SKB selbst erwirtschafteten Erlösen aufgebracht.

Nähere Informationen und Bildmaterial unter www.schoenbrunn.at | www.schlosshof.at | www.hofburg-wien.at | www.hofmobiliendepot.at | www.kaiserkinder.at | www.schoenbrunnmeetings.com

Rückfragen & Kontakt:

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