• 06.03.2020, 10:53:09
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  • OTS0076

Schramböck/Raab: „equalitA“ - Equal Pay - Gütesiegel zeichnet vorbildliche Unternehmen aus

Frauenförderung macht den Wirtschaftsstandort attraktiver und steigert den Wettbewerb der Betriebe - Neues Gütesiegel „equalitA“

Schramböck/Raab: „equalitA“ - Equal Pay -
Gütesiegel zeichnet vorbildliche Unternehmen aus

Utl.: Frauenförderung macht den Wirtschaftsstandort attraktiver und
steigert den Wettbewerb der Betriebe - Neues Gütesiegel
„equalitA“ =

Wien (OTS/BMDW) - Österreich zählt zu den EU-Ländern mit dem größten
Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern. Vor allem im
MINT-Bereich ist es notwendig, Frauen berufliche Perspektiven in
Zukunftsberufen aufzuzeigen und Maßnahmen zu ergreifen, um sie
innerbetrieblich zu fördern und den Frauenanteil in
Führungspositionen zu erhöhen. Damit wird zur beruflichen
Gleichstellung beider Geschlechter beigetragen. Um diese Ziele zu
erreichen wurde im Regierungsprogramm die Einführung des eines
„Equal-Pay-Siegels“ für Unternehmen vereinbart, das nun durch das
Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort durch
„equalitA“ umgesetzt wird.

Mit „equalitA“ dem Gütesiegel für innerbetriebliche Frauenförderung
sollen Unternehmen ausgezeichnet werden, die aktiv an der
Gleichstellung von Frauen und Männern arbeiten oder besonders
gleichstellungsorientiert agieren. „Diese Unternehmen stärken nicht
nur sich selbst, sondern auch den österreichischen
Wirtschaftsstandort. Sie übernehmen eine Vorbildfunktion für andere
Betriebe und gleichzeitig wird durch den verstärkten Einsatz gut
ausgebildeter Frauen dem Fachkräftemangel entgegengewirkt. Das
Gütesiegel zielt darauf ab, die Vorteile der Frauenförderung in
Betrieben aufzuzeigen sowie ein stärkeres Bewusstsein dafür zu
schaffen. Österreich liefert damit einen Beitrag zur erfolgreichen
Umsetzung der EU-Vorgaben und stärkt die Attraktivität unseres
Wirtschaftsstandortes sowie der heimischen Unternehmen.

Das Gütesiegel
Mittels eines standardisierten Analyse- und Bewertungsprozesses soll
die Qualität der innerbetrieblichen Frauenförderungsbemühungen
gemessen werden. Inhaltliche Kriterien - je nach Größe der
Unternehmen - wie die Repräsentanz von Frauen in
Unternehmensbereichen und die Führung oder Gehaltsentscheidungen,
sowie Leistungsbewertung oder Maßnahmen zur Einkommenstransparenz,
entscheiden über die Zuerkennung des Gütesiegels. Unternehmen, die
das Gütesiegel erhalten werden, im Herbst 2020 bei einer Gala mit dem
Gütesiegel ausgezeichnet.

Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und
Wirtschaftsstandort:
„Frauenpolitik ist Wirtschaftspolitik. Als Wirtschaftsministerin und
aus der Wirtschaft kommend ist es mir ein großes Anliegen, dass wir
das Potenzial, das wir in Österreich haben, nutzen. Dazu gehört auch,
dass wir nicht auf das Potenzial von 50 Prozent unserer Bevölkerung
verzichten. Daher freut es mich, dass wir mit unserem
Equal-Pay-Gütesiegel Unternehmen vor den Vorhang holen, die
innerbetriebliche Frauenförderung leben und in ihrer
Unternehmenskultur verankert haben. In diesem Sinne freue ich mich
auf die Teilnahme von möglichst vielen Unternehmen aller Größen und
Branchen und lade alle herzlich ein, sich mit Ihrem Betrieb zu
beteiligen.

Susanne Raab, Bundesministerin für Frauen und Integration:
„Wir haben uns im Regierungsprogramm darauf geeinigt, dass wir
Unternehmen vor den Vorhang holen möchten, die Frauen in besonderem
Maße fördern. Das Equal Pay Siegel ist hier eine wichtige Maßnahme
zur Förderung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt und ein entscheidender
Schritt in Richtung der Gleichstellung von Frauen und Männern in
Österreich. Denn als Frauenministerin ist für mich klar: Gleicher
Lohn für gleichwertige Arbeit muss eine Selbstverständlichkeit sein.“

Elisabeth Stadler, CEO der Vienna Insurance Group:
„Die Vienna Insurance Group hat Frauenförderung als Teil einer klar
definierten Diversitätsstrategie integriert. Wir sehen Diversität als
Wettbewerbsfaktor, der zum Unternehmenserfolg und der
Unternehmenskultur maßgeblich positiv beiträgt. Die Initiative des
Equal-Pay-Gütesiegels sehe ich als wichtiges Signal des
„Sichtbarmachens“ von Unternehmen, die sich aktiv für die
Unterstützung von Frauenkarrieren und ein möglichst ausgewogenes
Geschlechterverhältnis engagieren. Das wird automatisch die richtigen
Bewerberinnen und Bewerber für ein zukunftsorientiertes Unternehmen
bringen.“

Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG:
„Frauenförderung und die Gleichstellung von Frau und Mann müssen in
Unternehmen höchsten Stellenwert erhalten und das ist dem Flughafen
Wien ein großes Anliegen. Das neue Gütesiegel für die berufliche
Förderung von Frauen ist dafür ein wichtiger Schritt, dem sich die
Flughafen Wien AG auch anschließen wird. Als einer der größten
Arbeitgeber der Ostregion nimmt der Flughafen Wien seine
Verantwortung wahr und setzt bereits heute viele Maßnahmen für
Förderung von Frauen im Unternehmen, zur besseren Vereinbarkeit von
Familie und Beruf und für Frauen in Führungspositionen.“

Informationen zum Gütesiegel finden Sie unter: www.equalitA.at

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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