Steirische Wasserstoff-Technologie als Blackout-Vorsorge

Kostengünstiger Energiespeicher auf Wasserstoff-Basis soll im Krisenfall zur Notstromversorgung eingesetzt werden.

  • Mit diesem Projekt beweist die Steiermark einmal mehr ihre Position als innovativstes Bundesland Österreichs. Ein Blackout könnte eine Herausforderung für uns alle sein und es macht mich stolz, dass hier mit viel Innovation und Erfindergeist ganz im Sinne der Klima- und Energiestrategie des Landes Steiermark an konkreten Lösungen gearbeitet wird
    Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer
    1/2
  • Als viertgrößtes Energie- und Dienstleistungsunternehmen Österreichs verstehen wir uns als dynamische Innovationskraft im Land. Demgemäß unterstützen und fördern wir die Entwicklung neuer Konzepte und Technologien wie hier in Schladming. Das hier vorgestellte Projekt kombiniert unsere Initiativen bezüglich der weiteren Optimierung der Versorgungssicherheit und der Etablierung alternativer Speichersysteme
    Energie Steiermark Vorstandssprecher Christian Purrer
    2/2

Schladming (OTS) - Die Schladming Innovations- und Entwicklungs GmbH hat den Ernstfall eines Blackouts – also eines europaweiten Strom- und Infrastrukturausfalls – durchgespielt und als ein für Schladming mögliches Krisenszenario definiert. Auf Basis dessen wurde nach einer technischen Lösung gescoutet, welche im Krisenfall als Notstromversorgung eingesetzt werden kann. Ziel war es ein System zu finden, welches einen Großenergiespeicher bietet, nahtlos in die vorhandene Infrastruktur eingebunden werden kann, aber auch wirtschaftlich darstellbar ist. Die gefundene Lösung ist ein kostengünstiger Energiespeicher auf Wasserstoff-Basis, der mehrere hundert kWh Energie speichern und auf Abruf wieder freigeben kann. Vier konkrete Anwendungsfälle werden nun in Schladming getestet.

Die Obersteiermark als Vorzeigeregion für die Anwendung von Wasserstoff-Technologien zu etablieren, ist das Ziel des Projekts „H2_S: Steiermark gibt Wasser-Stoff“ der Schladming Innovations- und Entwicklungs GmbH. Unterstützt wird das Projekt vom Land Steiermark, der Energie Steiermark, der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG sowie den Planai-Hochwurzen-Bahnen. „Mit diesem Projekt beweist die Steiermark einmal mehr ihre Position als innovativstes Bundesland Österreichs. Ein Blackout könnte eine Herausforderung für uns alle sein und es macht mich stolz, dass hier mit viel Innovation und Erfindergeist ganz im Sinne der Klima- und Energiestrategie des Landes Steiermark an konkreten Lösungen gearbeitet wird“, so der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer. „Als viertgrößtes Energie- und Dienstleistungsunternehmen Österreichs verstehen wir uns als dynamische Innovationskraft im Land. Demgemäß unterstützen und fördern wir die Entwicklung neuer Konzepte und Technologien wie hier in Schladming. Das hier vorgestellte Projekt kombiniert unsere Initiativen bezüglich der weiteren Optimierung der Versorgungssicherheit und der Etablierung alternativer Speichersysteme“, so Energie Steiermark Vorstandssprecher Christian Purrer.

Eine Technologie, viele Anwendungsmöglichkeiten

Die Einsatzgebiete der neuen Wasserstoff-Technologie entwickelt vom steirischen Startup EEG Elements Energy sind vielfältig, wie am Beispiel Schladming gezeigt werden soll: Von der Blackout-Vorsorge der Stadtgemeinde über den permanent nutzbringenden Einsatz in Haushalt und Gewerbe bis hin zur Notfall-Stromversorgung bei den Planai-Bergbahnen oder in Hotellerie und Landwirtschaft. Bei den Planai-Bergbahnen heißt das eine Aufrechterhaltung des Liftbetriebs bis hin zur „grünen“ Beschneiung der Pisten. Noch in diesem Jahr sollen vier dieser Anwendungsbeispiele umgesetzt und evaluiert werden.

Rückfragen & Kontakt:

PANTARHEI ADVISORS Graz
Mag. (FH) Claudia Aichhorn-Edler | Tel: 0664 536 99 24
claudia.aichhorn@pantarhei-advisors.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0002