Evangelische Jugend Österreich für Inflationsanpassung der Bundesjugendförderung

40% Wertverlust müssen endlich ausgeglichen werden.

Wien (OTS) - Die Evangelische Jugend Österreich (EJÖ) fordert, die Bundesjugendförderung nach knapp 20 Jahren bei den laufenden Budgetverhandlungen entsprechend anzugleichen und unterstützt damit die von der Bundesjugendvertretung heute geforderte überfällige Inflationsanpassung.

Seit 2001 gab es keine Wertanpassung der staatlichen Bundesjugendförderung mehr. Das entspricht einem realen Wertverlust der Fördergelder für die geförderten Kinder- und Jugendorganisationen von rund 40%. Es ist also hoch an der Zeit, die Förderung nicht nur entsprechend anzuheben, sondern sie den in den letzten 20 Jahren gestiegenen Anforderungen in der außerschulischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen anzupassen.

„Gerade als Kinder- und Jugendorganisation, deren Engagement zum überwiegenden Teil auf ehrenamtlicher Arbeit beruht, merken wir den stillen Wertverlust der Förderungsgelder Jahr für Jahr immer stärker.“, so die Bundesgeschäftsführerin der EJÖ, Elisabeth Löbl. Es bedeutet, den Rahmen für Projekte für Kinder und Jugendliche immer enger zu stecken, Angebote zurückzufahren und in letzter Konsequenz nicht mehr anzubieten. Den vielfältigen Ansprüchen, die junge Menschen an moderne Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben, ist mit real immer geringer werdenden Mitteln kaum mehr sinnvoll und glaubwürdig zu begegnen.

„Wir fordern eine gesetzlich verankerte jährliche Indexanpassung der Basis- und Projektförderung, die notwendig ist, um weiterhin professionell arbeiten und auf die Ansprüche junger Menschen gut eingehen zu können. Wir gehen davon aus, dass dies im Sinne aller Beteiligten zentral wichtig ist.“, so Löbl. Denn die Arbeit der EJÖ und aller anderen geförderten Jugendorganisationen, die Heranwachsende unterstützen, ein Leben in reflektierter Selbstbestimmung und Selbstverantwortung zu leben, die integrativ, präventiv und erweitert bildend agieren, ist auch demokratiepolitisch bedeutsam und für das Funktionieren der Gesellschaft relevant.

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