NEOS Wien: Parteinahe Kulturvereine bekommen unverschämte Sonderbehandlung

Wien (OTS) - Mittlerweile sind es fast 2 Millionen Euro, die der Verein Wiener Kulturservice für das Donauinselfest, das Maifest im Prater und diverse andere SPÖ nahe Veranstaltungen erhält und die in der heutigen Gemeinderatssitzung beschlossen werden. „Diese Parteipolitik hat in der Kulturförderung absolut nichts verloren. Die Parteienförderung in Wien ist ohnehin schon absurd hoch, dann scheut man hier auch nicht davor zurück, sich noch Parteifeste aus dem Kulturbudget finanzieren zu lassen. Als wäre die Fördervergabe nicht schon schlimm genug, wenn es um transparente Abrechnungen und die Kontrolle dieser parteinahen Vereine geht, bekommen sie auch noch eine Sonderbehandlung. Da werden gleich beide Augen zugedrückt und das aktuell plakatierte Motto der SPÖ „gleich“ scheint hier nicht zu gelten“, ärgert sich NEOS Wien Klubobmann Christoph Wiederkehr.

„Wir NEOS zeigen seit Jahren die Unverschämtheit mit den Förderungen an parteinahe Vereine auf. Immer wieder kommen neue Skandale ans Licht. Und wenn sich nun rund um die dubiosen roten Vereinskonstruktionen wie z.B. dem Verein Stadtimpuls wieder etwas auftut, dann ist es natürlich schon praktisch, wenn man als SPÖ Wien die eigenen Events der Funktionäre unter einem Dach zusammenfassen kann. Da wird beim großen roten Verein Wiener Kulturservice Unterschlupf gewährt, damit man schön intransparent an die Gelder aus dem Kulturtopf gelangt. Wie es sich die Roten hier in Wien mit einer Selbstverständlichkeit richten können, ist wirklich eine Frechheit“, so NEOS Wien Kultursprecher Thomas Weber.

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