VP-Trittner: Biosphärenpark Wienerwald und Thaliastraße vor Rot-Grün schützen

Resolutionsantrag: VP-Ottakring fordert Bekenntnis zum Schutz des Biosphärenparks - Beantragung von Willkommens-Tafeln – Warnung vor Pseudo-Bürgerbeteiligung bei Thaliastraße

Wien (OTS) - Vor wenigen Tagen starteten die VP-Westbezirke eine Initiative für den Schutz und Erhalt des UNESCO Biosphärenparks Wienerwald. Jetzt brachte die VP-Ottakring zwei Initiativen in die Bezirksvertretung ein. VP-Ottakring Obmann Stefan Trittner: „Bei Bezirksvorsteher Prokop sowie der SPÖ und den Grünen fehlt - angesichts von Flächenumwidmungen und überdimensionierten Bauprojekten wie bei der Gallitzinstraße - offensichtlich jegliches Bewusstsein zum Schutz des Biosphärenparks. Unsere Resolution soll dieses notwendige Bewusstsein in der Bezirksvertretung und beim Bezirksvorsteher schaffen und unser Antrag auf die Errichtung von Willkommens-Tafeln ist ein erster Schritt, um die bisher unsichtbare Grenze des Schutzgebiets sichtbar zu machen."

Pikant: SPÖ und Grüne hatten vor der aktuellen Sitzung der Bezirksvertretung zunächst keinen Antrag und keine Resolution eingebracht, reichten aber später eine Resolution nach, deren Text sie von der Resolution der neuen Volkspartei kopiert hatten und als ihre eigene Resolution einbrachten.

„Der Textdiebstahl ist bezeichnend für die Politik von gestern, die in Ottakring von Bezirksvorsteher Prokop immer noch gelebt wird. Texte der neuen Volkspartei werden kopiert, Bürgerinnen und Bürgern werden im Gegensatz zu anderen Bezirken Bürgerversammlungen verweigert und während Bezirksvorsteher Prokop vom Schutz des Biosphärenparks spricht, betreibt er in Wahrheit im Biosphärenpark Flächenumwidmungen vom ländlichen Gebiet in bis zu Bauklasse III, wie das Beispiel Gallitzinstraße belegt. Dieser alte Stil hat in einem modernen Ottakring keinen Platz und wird von den Ottakringerinnen und Ottakringern abgelehnt, wie auch die massiven Verluste der SPÖ in Ottakring bei den vergangenen Wahlen gezeigt haben. Ich werde mich jedenfalls weiter mit voller Kraft für nachhaltige Bezirksentwicklung und Bürgerbeteiligung in Ottakring stark machen und mich für den Schutz und Erhalt des Biosphärenparks Wienerwald einsetzen", so Trittner.

VP-Warnung vor üblicher rot-grüner Pseudo-Bürgerbeteiligung bei Thaliastraße

Aufgrund der negativen Erfahrungen mit Vorsteher Prokops Umgang mit Bürgerbeteiligung verweigerte ihm die neue Volkspartei die Zustimmung für 400.000 Euro für die sogenannte "Projektierung Thaliastraße". Trittner: „Die Thaliastraße hat neue Impulse schon seit Jahren nötig, um die Qualität der Einkaufsstraße wieder zu heben und mehr Bäume wären grundsätzlich positiv. Wenn aber Bezirksvorsteher Prokop sich jetzt ein halbes Jahr vor der Wien-Wahl 400.000 Euro genehmigt, um eine Veranstaltungsserie zu finanzieren, obwohl die Legislaturperiode im Oktober ausläuft und nichts mehr beschlossen werden kann, dann ist das eine Vorgehensweise, die vielleicht in seinem Interesse ist, aber sicher nicht im Interesse der Steuerzahler. Zudem zeigen die Beispiele Parkplatz Ottakringer Bad, Gallitzinstraße, Umbau Ottakringer Straße und Umbau Neulerchenfelderstraße, wie unehrlich er Bürgerbeteiligung anlegt und welche desaströsen Folgen diese Umbauten für die Geschäftsleute dort hatten. Die Diskussion im Finanzausschuss hat auch gezeigt, dass in Wahrheit jetzt schon feststeht, dass die Gehsteige sinnlos massiv verbreitert werden sollen und Unmengen Parkplätze vernichtet werden. Darunter leiden Anrainer und Geschäftsleute schon in anderen umgestalteten Straßen. Die Thaliastraße darf nicht dasselbe Schicksal erleiden und ist zu schade, um von Prokop für eine Kampagne kurz vor der Wahl missbraucht zu werden.“

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